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Depeschen mit dem Leitwort Zoe Beck

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Nachgereicht sei hier noch der aktuelle Brief von Henny an Henriette bei krimilady.de. Darin berichtet Henny über ihre Lektüre von Mechtild Borrmanns Krimi „Wer das Schweigen bricht“ und Zoë Becks „Der frühe Tod“. Im Vergleich der beiden Bücher kommt sie zu dem Schluss: „Mechtild Borrmann erzählt über etwas eine Geschichte, Zoë Beck erzählt eine Geschichte.“

Dem wtd-Blogger dpr tut etwas weh: „Aua“ betitelt er seinen Verweis auf eine völlig überflüssige Diskussion zum Thema Frau und Krimi. Stimmt. Aber nicht nur das: Der Artikel von Zoe Beck, der hier gelesen werden kann, ist von historischer Unkenntnis geprägt, die zum Glück von Frau Laudan und Frau Haug (Argument-Verlag) in den Kommentaren zumindest etwas abgemildert wird. Ja, Frauen werden in vielen Bereichen der Gesellschaft immer noch benachteiligt. Das nun aber ausgerechnet im Bereich Kriminalliteratur festmachen zu wollen, ist lächerlich. Ein Blick auf die Entwicklung, vor allem in den 1970er bis 1990er Jahren, hätte Frau Beck schon schlauer werden lassen. Aber was soll’s: In diesem Rahmen und mit diesen Protagonisten ist es eine reichlich überflüssige Diskussion.