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Depeschen mit dem Leitwort Urheberrecht

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»Wir sind Autorinnen und Autoren, das heißt: wir schreiben, das Lesen ist nicht unsere Stärke, dafür sind die EndverbraucherInnen unserer Werke zuständig.«
Investigativer Kulturbloggismus hat einen Namen: dpr. Ihm wurde, durch welche undichte Stelle auch immer, vorab ein Dokument zugespielt, welches eigentlich erst in Kürze veröffentlicht werden sollte. Erklärung der deutschen Krimiautorinnen und -autoren ist es betitelt und kann hier eingesehen werden.

„Ich vertreibe den überwiegenden Teil meiner Texte in Form von Ebooks und bin erfolgreich damit. Doch das Syndikat, jene Damen und Herren, die unter anderem auch mich zu ihrem „Ja zum Urheberrecht“ aufriefen, würden mich in ihre heiligen Hallen nicht einlassen, da ich mich bewusst dazu entschlossen habe, den Großteil meiner Krimis, Thriller und Shortstories selbst zu vermarkten, statt dies irgendeinem Verlag zu überlassen. Also: Wo bitte schön, liebes Syndikat, bleiben meine Rechte bei Eurer Aktion?“
Unter der Überschrift Der Bling –Bling- Faktor im „Syndikat“ – kein Gangsta Rap – macht sich Autor David Gray so seine Gedanken zu der alberenen Aktion jener Autorenvereinigung, die bekanntlich nur „echte“ Autoren – also die mit Vertrags-Verlag – in ihre Reihen aufnimmt. Interessante Einsichten und Einwürfe – bei litheart.de