Info

Depeschen mit dem Leitwort Urheberrecht

Möchten Sie Depeschen mit anderen Leitworten wählen?

»Die ästhetische Frage, ob Sherlock Holmes wirklich ein dreidimensionaler Held unter zweidimensionalen Konkurrenten ist, hat der Richter nicht entschieden. Und gerade das ist in diesem Fall salomonisch.«

Patrick Bahners

In den Vereinigten Staaten ist ein Streit um die Rechte an der Figur von Arthur Conan Doyle geführt worden. Patrick Bahners berichtet für die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus New York.

Starten Sie gemeinsam mit mir und zwei Artikeln, die sich mit den Umbrüchen in der Buch- und Literaturwelt beschäftigen, in die neue Woche.

Thomas Hettche hat schon Mitte September bei cicero.de einen Nachruf auf das Buch, das gedruckte Buch, veröffentlicht. Trotz des Kulturpessimismus ein, wie ich finde, lesenswerter Beitrag, dessen Einschätzungen ich allerdings nur bedingt teilen mag.

Konkreter und ebenfalls sehr lesenswert ist ein Essay von Christine Lehmann, der am vergangenen Wochenende bei der Stuttgarter Zeitung veröffentlicht wurde. In Das Ende der Buchläden erklärt die Autorin auf sehr verständliche Art, was wir gerade an Umbruch im Buchbereich erleben und zeigt auf, welche Folgen – eben das Sterben der Buchläden – haben könnte.

»Novelist and screenwriter James M. Cain promotes his idea for an American Authors Authority that would treat literature as „property.“ Though it never caught on at the time, Cain’s plan offers insight on present-day debates about copyrights.«

A radio interview with James M. Cain (The Postman Always Rings Twice) on author’s right and copyright law. Listen to the interview at the NEH Preservation Project / wnyc.org. With annotations on James M. Cain by Philip Quarles.