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Depeschen mit dem Leitwort Tom Wolfe

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»Zeit für eine vertiefte Zeichnung der Charaktere oder das Ausloten angerissener Themen nimmt sich Wolfe dabei kaum, doch wäre die Handlung im grossen Ganzen zumindest zugkräftig und unterhaltsam angelegt – hemmte sie nicht die allzu oft in Lärm und Redundanzen sich fortwälzende Prosa.«

Angela Schader

Der Miami-Roman Back to Blood von Tom Wolfe sei “laut, bunt, schnell”. Zu diesem Urteil kommt Angela Schader in ihrer Kritik bei der Neuen Zürcher Zeitung.

»Blut ist die eine Währung, mit der in Miamis Gesellschaft und der amerikanischen überhaupt gezahlt wird, Sex die andere, noch härtere – so lautet die Botschaft dieses Romans. Die sendet Tom Wolfe zwar ausschließlich mit dem Holzhammer: klatsch, klatsch, klatsch. Aber enorm kurzweilig und unterhaltsam.«

Gerrit Bartels

Gerrit Bartels ist unter den Hammer gekommen. Könnte man annehmen, wenn man seine Kritik beim Tagesspiegel liest, in der er den Roman Back To Blood von Tom Wolfe bespricht.

»Was Wolfe da inszeniert hat, ist ein Parforce-Ritt sondergleichen, ein geradezu unverschämt leichtfüßig erzählter und von Wolfgang Müller ebenso lässig gut übersetzter echter Pageturner.«

Pieke Biermann

Immer wieder gut, die kritische Stimme von Pieke Biermann zu hören. Aktuell bespricht sie bei Deutschlandradio Kultur den Roman Back To Blood von Tom Wolfe.

»Der Leser wird bei Back to Blood nicht aus der Wohlfühlzone herausgeführt, nicht provoziert oder mit ungewohnten Ideen behelligt, andererseits bereut man die mit dem Buch verbrachte Zeit auch nicht. Man ist in den Händen eines Profis.«

Nils Minkmar

Eine perfekt unterhaltende Lektüre sein der Roman Back to Blood des US-amerikanischen Autors Tom Wolfe. Nils Minkmar mit seiner Kritik bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

»Die Wirklichkeit? Nun ja, die ist einem Ästheten wie Wolfe wahrscheinlich eh zu schnöde.«

Christian Buß

Fehlerteufel mit Eitelkeiten ist die Kritik von Christian Buß zu Tom Wolfes neuen Roman Back to Blood überschrieben. Wo dieser Fehlerteufel steckt, bei Spiegel Online gibt es die Erklärung.

»Nein, außer einem bisschen Meinung und dem muskelzitternden Beweis, dass der Autor noch kraftmeiern kann, hat dieser Roman so gut wie gar nichts zu bieten.«

Wieland Freund

Warum “Star-Autor” Tom Wolfe mit seinem Roman Back to Blood scheitert, weiß Kritiker Wieland Freund. Für die Welt hat er es aufgeschrieben.

»It is unnecessary to state that Back to Blood would never have been published were it not for the author’s prestige. But it is worth asking: What kind of work should a writer in his 80s undertake?«

Michael LaPointe

Writer and literary journalist Michael LaPointe about the novel Back to Blood by Tom Wolfe. His review at theglobeandmail.com.