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Depeschen mit dem Leitwort Syndikat

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»Was soll das bringen außer Zuspitzung und Provokation, wo doch nur Differenzierung weiterhilft?«
Oliver Bottini setzt sich in seinem Blog kritisch sowohl mit der Syndikats-Fotokampagne “Hemd ab for your rights” wie auch mit dem – angeblichen – Hackerangriff auf die Syndikdats-Homepage auseinander.

Ich schreibe deshalb „angeblich“, weil ich es mir nur schwerlich vorstellen kann, dass man mit E-Mails einen Webserver lahm legen kann. Das sind – rein technisch – unterschiedliche Dienste, und wer die nicht trennt, der könnte generell im Netz Probleme haben. Angaben des Syndikats misstraue ich grundsätzlich, Beweise für die angeblichen „Hass-Mails“ (wenn es die gegeben hat, ist das natürlich völlig inakzeptabel!) habe ich von Syndikats-Seite noch nicht gesehen.

Den Rest lest selbst bei Oliver, dessen letzten Satz ich unbedingt und nachdrücklich unterschreibe: „Leider hat sich wieder einmal erwiesen, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist.“

„Ich vertreibe den überwiegenden Teil meiner Texte in Form von Ebooks und bin erfolgreich damit. Doch das Syndikat, jene Damen und Herren, die unter anderem auch mich zu ihrem „Ja zum Urheberrecht“ aufriefen, würden mich in ihre heiligen Hallen nicht einlassen, da ich mich bewusst dazu entschlossen habe, den Großteil meiner Krimis, Thriller und Shortstories selbst zu vermarkten, statt dies irgendeinem Verlag zu überlassen. Also: Wo bitte schön, liebes Syndikat, bleiben meine Rechte bei Eurer Aktion?“
Unter der Überschrift Der Bling –Bling- Faktor im „Syndikat“ – kein Gangsta Rap – macht sich Autor David Gray so seine Gedanken zu der alberenen Aktion jener Autorenvereinigung, die bekanntlich nur „echte“ Autoren – also die mit Vertrags-Verlag – in ihre Reihen aufnimmt. Interessante Einsichten und Einwürfe – bei litheart.de