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»In diesem historischen Biotop lässt der Roman eine fesselnde Figurenvielfalt gedeihen, in der Picquart und der Anwalt Louis Leblois, sein Freund, manchmal etwas zu aufdringlich die Rolle der einzigen Aufrichtigen spielen. Der Romanstil ist jedoch lebendig, packend und locker ausholend, auch in der Übersetzung von Wolfgang Müller, dem der Autor in seiner Danksagung für die Sprach- und Fachkompetenz seine Anerkennung ausspricht.«

Joseph Hanimann

Dreyfus-Affäre: Joseph Hanimann bespricht bei der Süddeutschen Zeitung den historischen Spionageroman Intrige von Robert Harris.

»Dieser Drang nach Vergrößerung und Verschlimmerung, der Ostermaier durch seine sprachliche Schneelandschaft treibt, endet aber eben meistens nicht in der warmen Stube der Poesie, sondern in der Mausefalle aus Längen und Unklarheiten.«

Till Briegleb

Pseudo-Krimi: Till Briegleb über den Roman Seine Zeit zu sterben von Albert Ostermaier. Seine Kritik findet sich bei der Süddeutschen Zeitung.

»Und unverständlich ist, warum die Titel der Bücher von John le Carré eins zu eins ins Deutsche gezerrt werden. Der ewige Gärtner (für The Constant Gardener) war schon eine Zumutung. Empfindliche Wahrheit ist einfach nur dämlich. A Delicate Truth ist im übrigen eher eine «heikle Wahrheit», was aber auch kein guter Titel wäre.«

Franziska Augstein


Abrechnung mit «New Labour»:
Auf der Internetseite der Süddeutschen Zeitung bespricht Franziska Augstein den Roman Empfindliche Wahrheit von John le Carré.