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Depeschen mit dem Leitwort stuttgarter-zeitung.de

Killer & Co.: 'Die Lügen der anderen' von Mark Billingham
»Klassische Krimifreunde kommen aber nicht erst da auf ihr Kosten. Und Liebhaber psychologisch ausgefeilter, teils auch etwas maliziöser Charakterdarstellungen werden Die Lügen der anderen eh schon längst in ihren Bann gezogen haben.«
— Hans Jörg Wangner

Klassische Whodunit-Anlage: Eine klare Empfehlung für den Roman Die Lügen der anderen von Mark Billingham, wohl formuliert in der Kolumne Killer & Co. bei der Stuttgarter Zeitung von Hans Jörg Wangner.

Killer & Co.: 'Still' von Zoran Drvenkar
»Sind seine handelnden Personen umsichtige und erfolgreiche Jäger – die einen früher, die anderen später, Rollenwechsel nicht ausgeschlossen –, so ist Drvenkar ein Meister im Legen von falschen Spuren. «
— Hans Jörg Wangner

Der deutschsprachige Don Winslow: In der Kolumne Killer & Co. bei der Stuttgarter Zeitung lobt Hans Jörg Wangner den neuen Thriller Still von Zoran Drvenkar.

Killer & Co.: 'Der Schwimmer' von Joakim Zander
»Und so ist der Schwimmer ein gutes Stück Unterhaltungsliteratur. «
— Hans Jörg Wangner

Die Moralelastischen: Der Debut-Thriller Der Schwimmer des schwedischen Autors Joakim Zander wird von Hans Jörg Wangner wohlwollend besprochen. Wie immer in der feinen Kolumne Killer & Co. bei der Stuttgarter Zeitung.

Killer & Co.: 'Galveston' von Nic Pizzolatto
»Und sein Galveston jedenfalls hat das Zeug, eingefleischte HBO-Fans trotz ihres zeitaufwendigen Hobbys wenigstens zwischendrin mal wieder aufs Buch zu bringen.«
— Hans Jörg Wangner,

Der Krebs und der Killer: In der feinen Kolumne Killer & Co. bei der Stuttgarter Zeitung bespricht Hans Jörg Wangner den Roman Galveston von Nic Pizzolatto.

»Am zwölften Tag erstarrt zwar nie zum bloßen Tageslichtprojektor von Zahlen, Statistiken und Schlachtszenarien, aber gerade seine Bewegungen wirken oft wie Ablenkungsmanöver vom Info-Dump-Charakter vieler Passagen. Das ist deshalb auszuhalten, weil Schorlau uns so ein grusliges, stimmiges, horizontweites Bild der Fleischproblematik liefert.«

Thomas Klingenmaier

Schreiende Kälber, lügende Schlachter: Bei der Stuttgarter Zeitung bespricht Thomas Klingenmaier den Roman Am zwölften Tag von Wolfgang Schorlau.

»Was verschweigt Polza, was lügt er hinzu, wie sehr verdreht er die Dinge? Ja, auch diese Frage ist wichtig, denn die Verhörsituation macht klar: der großartige Blast, dessen dritter Band in Frankreich bereits erschienen ist, darf und sollte immer auch als Krimi gelesen werden.«

Thomas Klingenmaier

Pennertum und Pilgerschaft: Thomas Klingenmaier bespricht für das Blog Propellerinsel den Comic Blast 2: Die Apokalypse des Heiligen Jacky von Manu Larcenet.

»Nix für ungut, aber das ist dann doch ein bisschen mehr hinterwäldlerischer Provinzmief, als das Allgäu vertragen kann.«

Carola Fuchs

Ist der siebte Fall für Kommissar Kluftinger, der gerade unter dem Titel Herzblut erschienen ist, pfiffig oder provinziell? Diese Frage stellt sich Carola Fuchs bei der Stuttgarter Zeitung.

»Dass Arjouni weitaus mehr als ein Genreschriftsteller war, bewies er mit Magic Hoffmann, einem Berliner Wenderoman, erzählt aus der Loser-Perspektive eines Kleinganoven. Diese Blickrichtung behielt er bei, um die Schieflagen der Gesellschaft zu erkennen.«

Mirko Weber

Mirko Weber erinnert bei der Stuttgarter Zeitung an den verstorbenen Autor Jakob Arjouni.

Starten Sie gemeinsam mit mir und zwei Artikeln, die sich mit den Umbrüchen in der Buch- und Literaturwelt beschäftigen, in die neue Woche.

Thomas Hettche hat schon Mitte September bei cicero.de einen Nachruf auf das Buch, das gedruckte Buch, veröffentlicht. Trotz des Kulturpessimismus ein, wie ich finde, lesenswerter Beitrag, dessen Einschätzungen ich allerdings nur bedingt teilen mag.

Konkreter und ebenfalls sehr lesenswert ist ein Essay von Christine Lehmann, der am vergangenen Wochenende bei der Stuttgarter Zeitung veröffentlicht wurde. In Das Ende der Buchläden erklärt die Autorin auf sehr verständliche Art, was wir gerade an Umbruch im Buchbereich erleben und zeigt auf, welche Folgen – eben das Sterben der Buchläden – haben könnte.