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Depeschen mit dem Leitwort Spionageroman

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»Ian McEwan beschwört in seinem Roman noch einmal die Atmosphäre erbitterter ideologischer Grabenkämpfe zwischen links und rechts. McEwan geißelt indirekt die Verbohrtheit gerade der Linken, die zum Beispiel jemanden, der die DDR kritisierte, als CIA-Spitzel diffamierte. Englands Elite wiederum fürchtete, unter seinen Intellektuellen erneut Spione für die Sowjetunion zu entdecken, was sich im Roman übrigens auch bewahrheitet.«

Johannes Kaiser

Spionageroman: In seinen Roman Honig zeichnet Ian McEwan ein düsteres Bild von England zu Beginn der 70er-Jahre. Zu dieser Einschätzung kommt Johannes Kaiser in seiner ausführlichen Kritik beim Deutschlandfunk.

»Das halbe Jahrhundert seit seinem Erscheinen hat dem Spion, der aus der Kälte kam nichts anhaben können. Die Geschichte ist zeitlos, sie dreht sich um menschliche Stärken, mehr aber noch um Schwächen.«

Thomas Schwarz

In der Kolumne Killer & Co. spricht Thomas Schwarz die Neuausgabe des Klassikers der Spionageliteratatur Der Spion, der aus der Kälte kam von John le Carré.

»Was haben mich die letzten fünfzig Jahre gelehrt? Nicht viel, wenn ich es mir überlege. Letztlich nur, dass die Moral der Geheimdienstwelt auffallend unserer eigenen ähnelt.«

John le Carré

Vor 50 Jahren erschien der Roman Der Spion, der aus der Kälte kam von John le Carré. Der ehemalige britische Agent erzählt jetzt, warum das Buch sein Leben völlig verändert hat – und was aus der Spionage des Westens geworden ist. Carrés Text, der eine Übernahme vom Guardian ist, findet sich in deutscher Übersetzung bei der Zeit.