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'Mr. Mercedes' von Stephen King
»Keine vom Bösen besessenen Oldtimer, keine Killer-Clowns, keine telekinetisch begabten Teenager – in Stephen Kings 57. Roman kommt das Böse vergleichsweise banal daher. Trotz dieses Verzichts auf übersinnlichen Hokuspokus ist Mr. Mercedes ein typischer King.«
— Marcus Müntefering

Das Böse fährt deutsch: Horror-Meister Stephen King spielt in seinem neuesten Thriller Mr. Mercedes mit den Klischees, findet Marcus Müntefering in seiner Besprechung bei spiegel.de.

»Man könnte Arne Dahl belächeln. Weil er sich einen scheinbar naiven politischen Optimismus bewahrt hat.

Man sollte es aber nicht.«

Marcus Müntefering

»Der Autor entwickelt den Plot mit einer kunstvollen schwarzen Mechanik, wie wir sie bei Cornell Woolrich (Die Braut trug schwarz) finden – und folgt seinem Helden dann durch diese entfesselte Mechanik mit der unverbrüchlichen Liebe eines James M. Cain (Wenn der Postmann zweimal klingelt), der noch die ruchloseste Mörderin zur identifikationstiftenden Heldin erheben konnte.«

Christian Buß

»Peace hat kein Pamphlet und keine Klageschrift geschrieben: Er seziert die Mechanismen der Macht, zeigt auf, wie ein ganzes Land zerstört wurde, von den sozialen Strukturen bis zu den Seelen der Menschen.«

Marcus Müntefering

Drei neue Krimis in der Kritik bei Spiegel Online: Marcus Müntefering hat Neid, den neuesten Roman von Arne Dahl, gelesen und er bespricht den Roman über den Streik der Bergarbeiter in Jahre 1984 in England GB 84, den David Peace bereits vor einigen Jahren im Original veröffentlicht hat und der jetzt erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt. Christian Buß beschäftigt sich in seiner Kritik mit dem Noir-Roman Die Wahrheit und andere Lügen von Sascha Arango.

»Mit Vergeltung ist Don Winslow nicht nur ein extrem moderner, rasend schneller Thriller gelungen, sondern auch ein hoch politischer Roman, der den Leser subtil dazu auffordert, sich der moralischen Ambivalenz unserer Zeit zu stellen.«

Marcus Müntefering

Knallhart: Entgegen dem Tenor, den neusten Thriller Vergeltung von Don Winslow zu verreißen, ordnet Marcus Müntefering den Roman als »hochpolitisch« ein. Seine Kritik gibt es bei Spiegel Online.