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Kuratierte Notizen & Neuigkeiten zur Kriminalliteratur | A sheet of notes & news about crime fiction

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»Spätestens da trägt Das geraubte Leben des Waisen Jun Do auch deutlich satirische Züge. Es sind nicht die schwächsten Teile dieses Pageturners. Wie sollte man das Land anders beschreiben als mit sanftem Spott?«

Thomas Andre

Das geraubte Leben des Waisen Jun Do sei ein Spannungsroman mit satirischen Zügen, urteilt Thomas Andre. Seine Kritik zum Roman von Adam Johnson findet sich bei Spiegel Online.


»Es ist ein schönes Bild, das Ian Rankin gefunden hat für die Rastlosigkeit und Einsamkeit des pensionierten Polizisten John Rebus.«

Marcus Müntefering

»In seiner Beschwörung des Guten im Menschen und der Rechte der Minderheiten wirkt Dunkle Gewässer wie eine Abenteuerroman gewordene Ansprache des derzeitigen US-Präsidenten – mag das Buch auch Mitte der dreißiger Jahre spielen, es ist das stimmungsvolle Update von Huckleberry Finn für die Ära von Barack Obama.«

Sebastian Hammelehle

»Opfer ist die Wiedergeburt des Kriminalromans aus dem Geist des Postpunk.«

Marcus Müntefering

Bei Spiegel Online haben Marcus Müntefering und Sebastian Hammelehle einmal mehr die “Krimis des Monats” gekürt. Es sind Mädchengrab von Ian Rankin, Dunkle Gewässer von Joe R. Lansdale und Opfer von Cathi Unsworth.


»Aber wichtiger ist es, dass Raylan ein extrem lässiges Buch geworden ist, mit dem Leonard nach einem kleinen Durchhänger (Dschibuti, 2010) zu seiner Bestform zurückfindet.«

Marcus Müntefering


»Das Ende der Welt ist wie femininer Rock’n'Roll.«

Sebastian Hammelehle


»Und weil Der Tod bin ich eine Seltenheit ist: ein geistreicher Spannungsroman aus Deutschland.«

Marcus Müntefering

Bei Spiegel Online wurden die Krims des Monats gekürt und sie kommen von Elmore Leonard, Sara Gran und Max Bronski.

»Selten hat Georges Simenon derart Vollgas gegeben wie im Roman Die Komplizen: Nur folgerichtig, dass das Buch auf der Straße beginnt.«

Sebastian Hammelehle

Bei Spiegel Online beschäftigt sich Sebastian Hammelehle den Non-Maigret-Romanen von Georges Simenon, die derzeit bei Diogenes in einer Auswahl von 50 Büchern erscheinen. Dabei beleuchtet er ausführlicher Simenons Bild vom Verhältnis der Geschlechter.

»Die Wirklichkeit? Nun ja, die ist einem Ästheten wie Wolfe wahrscheinlich eh zu schnöde.«

Christian Buß

Fehlerteufel mit Eitelkeiten ist die Kritik von Christian Buß zu Tom Wolfes neuen Roman Back to Blood überschrieben. Wo dieser Fehlerteufel steckt, bei Spiegel Online gibt es die Erklärung.

  • Tower von Ken Bruen und Reed Farrel Coleman
  • Gefährliche Geliebte von Keigo Higashino
  • Die Trinity Verschwörung von Charles Cumming

Marcus Müntefering und Sebastian Hammelehle haben Krimis gelesen. Bei Spiegel Online lassen sie uns an ihren Lektüreeindrücken teilhaben: Die Krimis des Monats.

»Ironie und gedrosselte Emphase gingen hier zusammen wie in keinem anderen deutschen Krimi. Das Tolle: Man fühlte sich niemals um seine Unterhaltung betrogen, wenn Arjouni einen, ohne dass man es eigentlich merkte, zu den ganz großen gesellschaftspolitischen Stoffen führte; zu den Spätfolgen des Balkankrieges etwa oder zu islamistischen Gotteskriegern.«

Christian Buß

Heimat, das ist eine Dose Bier – so der Titel des Nachrufs von Christian Buß auf Jakob Arjouni. Zu lesen bei Spiegel Online.

»Happy Birthday, Türke! Jakob Arjouni war gerade mal Anfang 20, da erschien sein großer deutscher Gegenwartskrimi. Fünf Mal ließ er den coolen türkischen Schnüffler Kayankaya antreten, schrieb aber auch glänzende Gesellschaftsromane. Jetzt erlag der Autor mit nur 48 Jahren einem Krebsleiden.«

spiegel.de/cbu/tdo

Der Schriftsteller, Krimiautor und Dramatiker Jakob Arjouni, 1964 in Frankfurt am Main geboren, ist nach schwerer Krebs-Erkrankung im Alter von 48 Jahren in der Nacht auf den 17. Januar 2013 in Berlin im Kreise seiner Familie gestorben. Es berichten unter anderem Spiegel Online und die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Hier lesen Sie die Meldung des Diogenes Verlag zum Tod des Autors.