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Depeschen mit dem Leitwort Sigrid Brinkmann

»Nicht fachkundige Leser mögen viele Kapitel dieses knapp 500 Seiten langen, wunderbar genau von Christine Pries übersetzten Essays ermüden. Sich erholen und doch auch anregen lassen kann man sich von hintersinnigen Passagen, die der Anthropologie des französischen Ermittlers schlechthin gewidmet sind: Kommissar Maigret.«

Sigrid Brinkmann

Der Detektiv ist der Staat im alltäglichen Ausnahmezustand: Sigrid Brinkmann über den Essay Rätsel und Komplotte. Kriminalliteratur, Paranoia, moderne Gesellschaft des französischen Soziologen Luc Boltanski. Ihre Kritik findet sich beim Deutschlandfunk.

»Der 2008 verfasste Roman, in dem er vier Morde rekonstruiert, markiert den Anfang der 2012 abgeschlossenen Korsika-Trilogie. Balco Atlantico ist ein kompositorisches Meisterwerk.«

Sigrid Brinkmann

Abgründe unserer Existenz: Sigrid Brinkmann über den Roman Balco Atlantico des französischen Schriftstellers Jérôme Ferrari. Ihre Kritik findet sich beim Deutschlandradio Kultur.

»Für einige Krimiautoren zählt, dass der Mensch ein gesellschaftliches Wesen ist. Mit der Autofiktion haben wir nichts am Hut. Wir beschreiben soziale Beziehungen und eine Gesellschaft im Wandel. Dabei reibt man sich halt immerzu an der Geschichte.»

Dominique Manotti

Sie ist eine der wichtigsten Stimmen der französischen Kriminalliteratur: Dominique Manotti. Für Deutschlandradio Kultur hat Sigrid Brinkmann die Autorin interviewt.