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Depeschen mit dem Leitwort Sebastian Hammelehle

»Jerome Charyn schreibt eigentlich keine Polizei-Krimis und schon gar keine Polit-Thriller, sondern moderne Märchen für Erwachsene.«

Marcus Müntefering

»In einer Zeit, deren Krimimarkt von weitschweifigen Plots im Stil Jussi Adler-Olsens beherrscht wird, ist Tatjana fast schon eine Besonderheit: Ein klassischer, geradliniger Krimi.«

Sebastian Hammelehle

»Zwar gewinnt die Geschichte mit Holes Auftauchen deutlich an Fahrt, doch findet Nesbø selten zu seiner gewohnten Form. Themen und Motive früherer Romane wiederholen sich, das Finale ist allzu ähnlich aus dem Schneemann bekannt.«

Marcus Müntefering

Krimis des Monats bei Spiegel Online: Marcus Müntefering und Sebastian Hammelehle über die Kriminalromane Unter dem Auge Gottes von Jerome Charyn, Tatjana von Martin Cruz Smith und Koma von Jo Nesbø.

»So ist Solo ein hybride Mischung aus bewusst altmodischer Agentengeschichte und psychologischem Roman (immer wieder thematisiert Boyd Bonds Weltkriegseinsatz in der Normandie). Als Agententhriller bleibt Solo weit hinter den Klassikern des Genres zurück, für ein tiefergehendes Porträt Bonds ist das Buch zu trivial.«

Sebastian Hammelehle

Agent Normalonull-Sieben: Sebastian Hammelehle bespricht bei Spiegel Online den neuen 007-Roman Solo von William Boyd.

  • Gun Machine von Warren Ellis
  • Zügellos von Dominique Manotti
  • Manhattan von Don Winslow

Nachgereicht: Irgendwie haben sie bei Spiegel Online die Krimis des Monats im Juli 2013 so gut versteckt, dass ich sie nun nur Dank des Hinweises der Damen beim Argument-Verlag gefunden habe. Besser spät als nie: Sebastian Hammelehle und Marcus Müntefering über Krimis von Warren Ellis, Dominique Manotti und Don Winslow.

»Es ist ein schönes Bild, das Ian Rankin gefunden hat für die Rastlosigkeit und Einsamkeit des pensionierten Polizisten John Rebus.«

Marcus Müntefering

»In seiner Beschwörung des Guten im Menschen und der Rechte der Minderheiten wirkt Dunkle Gewässer wie eine Abenteuerroman gewordene Ansprache des derzeitigen US-Präsidenten – mag das Buch auch Mitte der dreißiger Jahre spielen, es ist das stimmungsvolle Update von Huckleberry Finn für die Ära von Barack Obama.«

Sebastian Hammelehle

»Opfer ist die Wiedergeburt des Kriminalromans aus dem Geist des Postpunk.«

Marcus Müntefering

Bei Spiegel Online haben Marcus Müntefering und Sebastian Hammelehle einmal mehr die “Krimis des Monats” gekürt. Es sind Mädchengrab von Ian Rankin, Dunkle Gewässer von Joe R. Lansdale und Opfer von Cathi Unsworth.

»Aber wichtiger ist es, dass Raylan ein extrem lässiges Buch geworden ist, mit dem Leonard nach einem kleinen Durchhänger (Dschibuti, 2010) zu seiner Bestform zurückfindet.«

Marcus Müntefering

»Das Ende der Welt ist wie femininer Rock’n’Roll.«

Sebastian Hammelehle

»Und weil Der Tod bin ich eine Seltenheit ist: ein geistreicher Spannungsroman aus Deutschland.«

Marcus Müntefering

Bei Spiegel Online wurden die Krims des Monats gekürt und sie kommen von Elmore Leonard, Sara Gran und Max Bronski.

»Selten hat Georges Simenon derart Vollgas gegeben wie im Roman Die Komplizen: Nur folgerichtig, dass das Buch auf der Straße beginnt.«

Sebastian Hammelehle

Bei Spiegel Online beschäftigt sich Sebastian Hammelehle den Non-Maigret-Romanen von Georges Simenon, die derzeit bei Diogenes in einer Auswahl von 50 Büchern erscheinen. Dabei beleuchtet er ausführlicher Simenons Bild vom Verhältnis der Geschlechter.

  • Tower von Ken Bruen und Reed Farrel Coleman
  • Gefährliche Geliebte von Keigo Higashino
  • Die Trinity Verschwörung von Charles Cumming

Marcus Müntefering und Sebastian Hammelehle haben Krimis gelesen. Bei Spiegel Online lassen sie uns an ihren Lektüreeindrücken teilhaben: Die Krimis des Monats.

»Hinter dem Autoren-Pseudonym Per Johansson verbirgt sich ein Autoren-Duo, zu dem der Kulturjournalist und Autor Thomas Steinfeld gehört.«

So geht Fremdschämen mit Thomas Steinfeld und Martin Winkler, dem Autoren-Duo Per Johansson. Peinlich und dumm. Das Schlusskapitel dieser geistlosen Geschichte zum Roman Der Sturm gibt es bei spiegel.de, aufgeschrieben von Sebastian Hammelehle. Übrigens: Es gibt jetzt erst recht keinen Grund, dieses Buch zu kaufen.


»Richard Kämmerlings hat die Deutungshoheit übernommen. Auf Kosten der Glaubwürdigkeit, der Seriosität und des journalistischen Ethos.«

Warum Literatur-Spekulanten großen Schaden anrichten und was das mit dem aktuellen “Skandal” um den Kriminalroman Der Sturm von Per Johannson zu tun hat, habe ich im Krimiblog aufgeschrieben.