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Depeschen mit dem Leitwort Robert Harris

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»In diesem historischen Biotop lässt der Roman eine fesselnde Figurenvielfalt gedeihen, in der Picquart und der Anwalt Louis Leblois, sein Freund, manchmal etwas zu aufdringlich die Rolle der einzigen Aufrichtigen spielen. Der Romanstil ist jedoch lebendig, packend und locker ausholend, auch in der Übersetzung von Wolfgang Müller, dem der Autor in seiner Danksagung für die Sprach- und Fachkompetenz seine Anerkennung ausspricht.«

Joseph Hanimann

Dreyfus-Affäre: Joseph Hanimann bespricht bei der Süddeutschen Zeitung den historischen Spionageroman Intrige von Robert Harris.

»Ohne viel Text an feinsinnige Charakterisierungen zu verschwenden, zeichnet er mit wenigen Strichen solide Figuren; ohne ein großer Sprachzauberer zu sein, findet er immer den richtigen Ton.«

Katharina Granzin

Misstrauen gegen Geheimdienste: Katharina Granzin über den Kriminalroman Intrige von Robert Harris. Ihre Kritik findet sich bei der Tageszeitung.

»Die Dreyfus-Affäre ist eine Warnung. Da wurde Hysterie geschürt, die nationale Sicherheit beschworen, es war von einer Judenverschwörung die Rede. Bei harter Presseaufsicht wäre Dreyfus womöglich auf der Teufelsinsel gestorben, weil die Zeitungen zu eingeschüchtert gewesen wären. Die Presse in Frankreich war furchtbar zur damaligen Zeit, allein die antisemitischen Karikaturen. Aber Hässlichkeit gehört zur freien Presse, zur Meinungsfreiheit dazu. Freiheit ist Freiheit, nicht gutes Gewissen oder Kultur oder Gleichheit. Sondern eben Freiheit.«

Robert Harris

Die Dreyfus-Affäre: Sebastian Borger im Grspräch mit dem Thrillerautor Robert Harris über dessen neuen Roman Intrige (engl.: An Officer and a spy), über die Dreyfus-Affäre und Parallelen zur Gegenwart. Das Interview findet sich bei Der Standard.

»Das Justizdrama Intrige zeigt, mit welchen Mitteln Geheimdienste bisweilen arbeiten. Der Kontrast zwischen staatlichem Auftrag und moralischen Grundsätzen, der den Roman durchzieht, ist auch heute noch aktuell.«

ndr.de

Komplott gegen Alfred Dreyfus: Jens Büchsenmann im Gespräch mit Robert Harris über dessen Thriller Intrige. Buchvorstellung und ein Video mit einem Interview finden sich bei ndr.de.

»Es war schon wirklich seltsam, hier an einem Roman zu sitzen, der die Themen Spionage behandelt und genau dasselbe dann auch in den Medien zu sehen. Das, was die NSA zum Beispiel macht, erkannte ich wieder, wenngleich mit veränderter Technik.«

Robert Harris

Ein «Whistleblower» um 1900: Joachim Scholl im Gespräch mit dem Autor Robert Harris über dessen Thriller Intrige. Das Interview über den Roman, der sich mit der Dreyfus-Affäre beschäftigt, findet sich als Abschrift und als Podcast bei Deutschlandradio Kultur.

»It still has power to shock – and it leaves us in no doubt as to an old story’s continuing resonance.«

Christobel Kent

Author Robert Harris uncovers the gripping true story of how a French officer saved the falsely convicted Jewish captain Alfred Dreyfus, says Christobel Kent. Her review of the novel An Officer and a Spy at The Guardian.

»Those familiar with the Dreyfus Affair will be greatly impressed by the skill with which Harris weaves historical facts into his fictional narrative. He tells us that he has been ‘obliged…to invent many personal details’, and even for Dreyfus cognoscenti it is not always clear what is fact and what is fiction.«

Piers Paul Read

Evocation of fin-de-siècle Paris: Piers Paul Read about the novel An Officer and a Gentleman by Robert Harris. Read the review by at The Spectator.

»And almost from the moment I started reading about Dreyfus, I saw that at the heart of the whole thing is a brilliant spy story, which has tended to be lost in all the social commentary about anti-Semitism.«

Robert Harris

An Officer and a Spy, the new thriller from Robert Harris, has as its hero one of history’s great whistleblowers. It’s a story with plenty of modern parallels, Mr. Harris tells Jon Stock. Read the interview and portrait at The Telegraph.