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Depeschen mit dem Leitwort Richard Kämmerlings

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»Sollten sich Kämmerlings’ Thesen bestätigen, ist fraglich, ob die Fehde mit der brancheneigenen Hartgesottenheit als verwegenes Spiel oder mit der ebenfalls brancheneigenen Empfindlichkeit als menschenverachtender Übergriff verhandelt werden wird.«

Und noch einer, der spekuliert, sich aber wenigsten um ein wenig Distanz bemüht: Harald Jähner berichtet bei fr-online.de über den angeblichen Skandal um das Buch Der Sturm.


»Richard Kämmerlings hat die Deutungshoheit übernommen. Auf Kosten der Glaubwürdigkeit, der Seriosität und des journalistischen Ethos.«

Warum Literatur-Spekulanten großen Schaden anrichten und was das mit dem aktuellen „Skandal“ um den Kriminalroman Der Sturm von Per Johannson zu tun hat, habe ich im Krimiblog aufgeschrieben.


»Dass irgendein unbekannter Schwede [Frank] Schirrmacher in der Fiktion zur Strecke bringt – was sollte das den „FAZ“-Herausgeber, was sollte das uns interessieren? Verletzend wird es erst, wenn der wahre Absender bekannt ist. Dass Der Sturm kein perfektes Verbrechen geworden ist, sondern so viele Spuren zum wahren Urheber führen, ist daher nicht einfach Unvermögen. Hier ist, wie bewusst auch immer, der Wunsch am Werk, erkannt, vielleicht sogar bestraft zu werden.«

Unter der Überschrift Vergeltung – Der grausige Tod eines Großjournalisten berichtet Richard Kämmerlings bei welt.de über den Kriminalroman Der Sturm von Per Johansson und was der möglicherweise mit dem Feuilletonisten Thomas Steinfeld von der „Süddeutschen Zeiten“ zu tun haben könnte. Deutsche Feuilletonisten inszenieren – einmal mehr – ein „Skandalbuch“. In der Tat: Welchen Leser sollen diese albernen Krimispielchen interessieren?