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Depeschen mit dem Leitwort Petra van Cronenburg

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„In immer mehr Unterhaltungsromanen, leider vorzugsweise im Spannungsgenre – werden mir handwerkliche Kniffe derart um die Augen gewatscht, dass ich nicht hingerissen bin, sondern die Risse genau erkenne – wie der Autor seine Scharniere geölt hat, wie er sägte und feilte.“ In einem lesenswerten Veriss beschäftigt sich Petra van Cronenburg mit der überstrapazierten Technik des „Cliffhangers“. Anhand des Romans „Ruhelos“ von William Boyd zeigt sie, wie aus dem einst eleganten Kniff ein billiger Trick geworden ist.

Das ist jetzt von mir frech geklaut: Der gute dpr hat heute auf zwei (indirekt auf drei) Artikel hingewiesen, in denen es um die etwas heikle Beziehung zwischen Autoren und Verlagen geht. Und natürlich um die Frage, die Spiegel Online stellt: „Wer braucht noch einen Verlag?“. Petra van Cronenburg berichtet in ihrem – immer lesenswerten – Blog „Cronenburg“ über ihren Traumverlag. Und Holger Ehling beschäftigt sich – ebenfalls lesenswert – mit den Gefahren der Selbstverlegerei, zum Beispiel über Amazons Kindle Direct Publishing. Spam und Schindluder sind da durchaus Tür und Tor geöffnet.