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»Die meiste Gewalt, die Menschen austauschen, ist nicht körperlicher Natur, die meiste Gewalt besprechen wir, wir sprechen sie aus, und das ist schrecklich, eigentlich.«

Jacques Berndorf

Mord und Totschlag im Bergidyll: In einem auführlichen Porträt stellt Sabine Fringes den Autor Michael Preute alias Jacques Berndorf und die Eifel, Deutschlands Krimilandschaft Nummer 1, vor. Ihr Feature bei Deutschlandradio Kultur.

„There are now a dozen crime novelists writing stories set in the Eifel,‘ says Preute. Carola Clasen, Stephen Everling, Erika Kroell, Hubert vom Venn and Ralf Kramp are among the most popular of German writers who have specialised in regionally based crime novels. „ Welcher PR-Fuzzi hat das denn nun dem dpa-Autor Bernd F. Meier eingetrichtert? Oder war der „Black Death“ vergiftet?

„Im gerade erschienenen Krimi „Die Eifel-Connection“ lässt der Autor zum 21. Mal sein Alter Ego, den Journalisten Siggi Baumeister, recherchieren: Ein als knallharter Geschäftsmann bekannter Unternehmer wird auf einem Hügel tot in seinem Mercedes gefunden, doch die Staatsanwaltschaft Trier ermittelt nicht: Der Verstorbene soll sich überarbeitet haben.“

Zwei Doppelpunkte in einem Satz. Toll. Noch toller ist, dass ein Text über den neuen Krimi „Die Eifel-Connection“ von Jacques Berndorf aus sechs Absätzen besteht, davon geht es aber nur in einem Absatz ums Buch. Der Rest ist schlabbrig-klebriges Biografengeschwurbel: abgebrochenes Medizinstudium, Journalismus, Verhaftung, Krisenherde, Saufen, Depressionen, Entzug, Endstation Eifel – das sind die feuchten Träume der SPON-Kulturredakteure, die solchen Schwachsinn vom buchreport übernehmen. Widerlich.