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Depeschen mit dem Leitwort Maren Keller

Krimis des Monats bei Spiegel Online
»Billingham braucht keine Gewalt und keine zerstückelten Leichen, um Spannung zu erzeugen. Er streut den Argwohn so wohldosiert in die Szenen wie die Pärchen die Gewürze über das Essen, das sie sich gegenseitig in ihren stilbewusst eingerichteten Wohnzimmern servieren, mit denen sie sich zu beeindrucken hoffen.«
— Maren Keller

»Das Buch ist spannend, ein echter Krimi. Die dafür erforderlichen Morde sind bestialisch – wie der deutsche Titel schon offenbart, das italienische Original heißt, hintergründiger, Der Traum vom Fliegen -, aber es geht dem Autor um mehr.«
— Hans-Jürgen Schlamp

»Auch wenn die Geschichte, wie es der Noir-Tradition entspricht, auf eine Katastrophe hinauslaufen muss, entlässt uns Nic Pizzolatto zwar unendlich traurig aus Galveston, aber nicht völlig ohne Hoffnung.«
— Marcus Müntefering

Drei neue Krimis in der kritischen Begutachtung: Maren Keller bespricht Die Lügen der Anderen von Mark Billingham, Hans-Jürgen Schlamp hat Bestie von Carlo Lucarelli gelesen und Marcus Müntefering urteilt über Galveston von Nic Pizzolatto. Alle drei Kritiken gibt es bei spiegel.de.

»Wenige Figuren liebt die Literatur so sehr wie die des eigensinnigen, alten Mannes.«

Maren Keller

Der alte Mann und der Junge: Maren Keller stellt bei Spiegel Online den Roman Ein seltsamer Ort zum Sterben von Derek B. Miller vor.

»Denn ohne eigenes Zutun ist er in den Besitz eines der brisantesten Dokumente der jüngeren italienischen Geschichte gekommen, das zahlreiche mächtige Männer zu Fall bringen könnte.«
»Denn es ist die Welt der geheimen Eliten, die hinter dem Vorhang der Weltbühne das Geschehen lenken.«
»Denn Pisanis Meisterschaft besteht darin, sich radikal auf den Plot zu konzentrieren.«
»Denn auch das gehört zu Pisanis Meisterschaft: Sie schreibt über die großen Nachrichten-Themen.«
»Denn bei dem Dokument, das den alten Professor so sehr in Bedrängnis bringt, handelt es sich um die Aufzeichnungen des Richters Paolo Borsellino über die Verwicklungen von Mafia und Politik.«
»Denn was bei aller Aktualität den Charme von Pisanis Büchern ausmacht, ist, dass sie in allen wichtigen Stilfragen sehr traditionell sind.«

Stilsichere Krimikritik: Maren Keller bespricht bei spiegel.de den „Thriller“ Die rote Agenda der italienischen Autorin Liaty Pisani. Neben den sechs „Denn“-Sätzen in diesem kurzen Text von Frau Keller gefällt mir der Satz »Über das Aussehen der Figuren erfährt man keine zwei Zeilen.« ebenfalls sehr.