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Depeschen mit dem Leitwort Lynn Barber

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via @knoerer: Eine Einordnung des Urteils gegen Lynn Barber, die der Autorin Sarah Thornton Schadenersatz von 65.000 Pfund zahlen muss, hat Tom Phillips vorgenommen. Darin wird deutlich:

„The judge found that Lynn Barber lied in her evidence, didn’t care whether the allegations she made were true or false (when it was easy for her to have checked and found out that they were false), and both she and the Telegraph were slow and obstructive in their response to Dr Thornton’s complaint. The only area where the ‘spitefulness’ (or otherwise) of the review comes into play is that it’s indicative of Barber’s “state of mind” (…) when writing it; it’s a factor that harms her particular defence, not a cause of action in itself. Spite as a journalistic method lives to fight another day.“

Okay, in England haben sie zurzeit ganz andere Probleme. Dennoch: Hingewiesen sei auf einen Artikel von Daniel Arnet bei tagesanzeiger.ch über das Urteil gegen die Kritikerin Lynn Barber, die das Buch „Sieben Tage in der Kunstwelt“ verrissen hat. Nun soll die Kritikerin nach dem Urteil des Richters Tugendhat (!) der geschmähten Autorin Sarah Thornton Schadenersatz von 65.000 Pfund zahlen. Arnet bringt es sehr schön auf den Punkt:

„Trotzdem hat Tugendhat mit seinem Richterspruch Tür und Tor für geltungssüchtige und geldgierige Möchtegernautoren geöffnet, von denen es immer mehr gibt und die mit ihrer Bücherflut eine immer kleinere Schar von Lesern ertränken.“

Und wie wir wissen gibt es davon viel zu viele.