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»Weshalb Leser einen solchen Helden akzeptieren, wird wohl mit einem denkwürdigen gesellschaftlichen Legitimitätsdefizit des Rechtssystems zumindest in seiner symbolischen Behandlung zusammenhängen. Es kann dort nicht seine Aufgabe erfüllen, die Balance zwischen Tat und Vergeltung herzustellen. Deshalb verfällt das Genre mehr und mehr in die Gegentat, sprich Rache – mit allen Problemen, die das mit sich bringt.«

Walter Delabar

Kalte Rache: Walter Delabar bespricht im Rezensionsforum literaturkritik.de den Thriller Stirb für mich von Robert Wilson.

»Wer sich dennoch auf die Krimischiene locken lässt, wird voraussichtlich arg enttäuscht sein, wenn er es durch die knapp 300 Seiten überhaupt hindurchschafft. Denn deren Qualitäten liegen keineswegs darin, den Gesetzmäßigkeiten eines Genres Genüge zu tun, welches das Buch allenfalls marginal berührt. Das wirklich Aufregende an Seine Zeit zu sterben nämlich ist die Sprache, die der als Lyriker und Dramatiker bekannt gewordene Autor hier zum dritten Mal für eine Prosaarbeit benutzt.«

Dietmar Jacobsen

Der Totentanz von Kitzbühel: Dietmar Jacobsen bespricht im Rezensionsforum literaturkritik.de den Roman Seine Zeit zu sterben von Albert Ostermaier.

»Vergangenheit und Gegenwart, Krise und Erholung, Erfundenes und Reelles, ursprüngliche Natur und degenerierte Kultur – Tom Rob Smith’ aktueller Thriller widmet sich großen Themen. Die Story, die er erzählt, hat ein paar logische Schwachstellen und hier und da ein Motiv oder eine Figur zu viel, fesselt aber bis zum Ende.«

Dietmar Jacobsen

Wem soll man glauben? Im Rezensionsforum literaturkritik.de findet sich aktuell eine Kritik von Dietmar Jacobsen zum Thriller Ohne jeden Zweifel von Tom Rob Smith.

»Von dem etwas üppigen Einsatz von kriminellen Zutaten einmal abgesehen ist Petersons Krimi ein ganz schöner Reißer.«

Walter Delabar

Neues im Rezensionsforum literaturkritik.de: Dort bespricht Walter Delabar den Roman Flesh & Blood von Mark Peterson.

»Gerade die Ecken und Kanten dieses Krimis machen ihn enorm lesenswert, als durcherzählte stimmige Geschichte würde das nicht funktionieren.«

Walter Delabar

Dominique Manotti hat einen fulminanten Wirtschaftskrimi geschrieben, findet Walter Delabar. Seine Kritik zum Roman Zügellos findet sich bei literaturkritik.de.

»Insgesamt folgt der Krimi stark konventionellen Mustern, die längst bekannt sind und die er fast abzuarbeiten scheint, zum Teil aber auch nicht konsequent genug durchzieht.«

Susanne Heimburger über den Kriminalroman Der Sommer der toten Puppen von Antonio Hill. Ihre Besprechung bei literaturkritik.de.


»Wer den Thrill sucht und eine spannende, hintergründige Geschichte, die einen nicht mehr loslässt, der ist mit diesem Buch leider komplett falsch beraten und wird vollkommen zu recht enttäuscht sein.«

Clemens Götze über den Regionalkrimi Blutiger Klee von Marlene Faro. Seine Besprechung bei literaturkritik.de.