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Depeschen mit dem Leitwort Kriminalliteratur

Blogger schenken Lesefreude

Liebe Lesende,

am Welttag des Buches haben auch die Krimi-Depeschen an der schönen Aktion “Blogger schenken Lesefreude” teilgenommen. Was verlost wurde steht hier. 24 Leserinnen und Leser haben teilgenommen, gerne würde ich allen ein Exemplar von Books To Die For verschenken, habe aber leider nur ein Exemplar. Und die glückliche Gewinnerin heißt Elvira M.

Dir, liebe Elvira, herzlichen Glückwunsch, eine E-Mail ist an Dich unterwegs. Bei allen, die teilgenommen haben, möchte ich mich herzlich bedanken. Ich hoffe, es gibt bald wieder eine Verlosung hier bei den Krimi-Depeschen.

Blogger schenken Lesefreude

Liebe Lesende,

der 23. April ist für uns ein besonderer Tag, denn es ist der Welttag des Buches. Dazu habe zwei Bloggerinnen in diesem Jahr eine, wie ich finde, schöne Aktion gestartet, an denen sich die Krimi-Depeschen sehr gerne beteiligen. „Blogger schenken Lesefreude“ heißt diese Aktion. Dabei verschenken alle teilnehmenden Blogs ein Buch an die Blogleser. Mehr zu dieser Aktion findet Ihr auf der Facebook-Seite zur Aktion.

Bei den Krimi-Depeschen wird dieses Buch verlost und verschenkt:

Books To Die For

Es ist die englischsprachige Anthologie Books To Die For: The World’s Greatest Mystery Writers on the World’s Greatest Mystery Novels, herausgegeben von Declan Burke und John Connolly.

In diesem Buch stellen 120 Krimiautorinnen und Krimiautoren ihren Lieblingskrimi vor. Ein wahrer Schmöker, in dem Sie alte Bekannte treffen werden, aber womöglich auch spannende Begegnungen mit Kriminalromanen haben werden, die Ihnen bislang vielleicht unbekannt waren. Welchen Klassiker empfiehlt Sara Paretsky? Welche Bedeutung hatte Dashiell Hammett für David Peace? Und welche Rolle spielten das Kino und Jim Thompsons Roman Pop. 1280 für die schriftstellerische Karriere von Jo Nesbø? Diese und viele weitere Fragen, Querverbindungen und Literaturgeschichten werden in Books To Die For geklärt.

Kurz: Eine lesenswerte Anthologie für Krimifans und solche, die neue und alte Kriminalliteratur entdecken möchten!

Wer gewinnt? Am 30. April geht es weiter

Bitte beachten: Die Verlosung ist mit dem Welttag des Buches beendet. Über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mitgemacht, vielen Dank Euch allen! Jetzt entscheidet das Los und die Gewinnerin oder der Gewinner wird am kommenden Dienstag, den 30. April hier bei den Krimi-Depeschen bekannt gegeben.

Der Krimi-Depeschen-Dienststellenleiter drückt die Daumen!

Primadonna

Liebe Lesende, lieber Lesender,

ist es Zeit für eine neue Mittwochsdepesche? Möglicherweise, Sie entscheiden das natürlich selbst.
Ob Sie diese hier lesen?

Das Finden und Suchen von kriminalliterarischen Kleinodien ist für mich als Krimileser eine wahre Freude. Versteckte Texte, verborgene Bilder, verschwiegene Töne, all das finde ich auf nächtlichen Streifzügen durch dieses Internet.

Manche dieser Fundstücke bewegen mich, verändern mich und meine Wahrnehmung auf das, was wir Kriminalliteratur nennen. Flüchtig ist dies alles, und doch schön, dass manches sich wiederfindet. Wie die heute von mir vermeldete TV-Dokumentation von Denise Mina über Edgar Allan Poe. Ich mag das. Schönes Krimi-Fernsehen, gut erzählt von einer tollen Autorin. Soviel Überschwang billigen Sie mir doch zu, oder?

Meine Neigung zum Pathos mag Sie abschrecken, aber gelegentlich ist es notwendig, eine Diva zu sein. Eine Diva, die eben nicht alles tut, deren Arbeit wertvoll ist. Leider leben wir in Zeiten, in denen Diven nicht mehr gewertschätzt werden, in denen sie und ihre Exzentrizitäten als lästig, hinderlich abgetan werden. Dabei brauchen wir mehr davon in einer Zeit der Gleichmacherei und Beliebigkeit.

Männer schreiben über Frauen. Schreiben Frauen über Männer?

Überhaupt brauchen wir mehr Frauen. Schreibende Frauen. Krimischreibende Frauen. Ach, die gibt es ja schon. Die Denise Mina, die Gillian Flynn, die Christa Faust, die Megan Abbott, die Tana French, die Cathi Unsworth, die Sara Gran und viele, viele mehr. Aber auch die Ruth Rendell oder die P. D. James, diese großen Damen der englischsprachigen Kriminalliteratur. Und im Deutschen? Die Merle Kröger, die Christine Lehmann, die Monika Geier, die Anne Goldmann, die Nora Miedler. Tolle Autorinnen, tolle Frauen. Aber auf welche Männer treffen sie? Welche krimischreibenden Kerle würden denn diese Damen empfehlen, welche würden sie biographieren? Solche Ideen spuken in meinenm Kopf: kriminalliterarischschaffende Gegenwartsautorinnen über alte Meister. Hirngespinste. Oder würdet Ihr das machen, liebe krimischreibende Frauen?

All das auch in diesem Internet. Das ist nicht männlich, nicht weiblich. Es ist. Für viele immer noch ein Schrecken. Für mich mein drittliebster Ort. Ich bin so gerne hier. Egal, ob nun mit Männnern oder mit Frauen. Und wo sind Sie?

Ihnen kluge Gedanken an diesem MordsMittwoch. Und gute Diven-Begegnungen.

Ihr
Krimiblogger
– Krimi-Depeschen-Dienststellenleiter –