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Depeschen mit dem Leitwort Karlheinz Deschner

»Auf über 5000 Seiten widmet sich Deschner, der am Ende seines Lebens steht, mit Empathie und Polemik all jenen Menschen, die seit 2000 Jahren im Namen Gottes unterdrückt, gequält und gemordet worden sind. Die Kirchen sind gut beraten, das sperrige Lebenswerk Deschners ernst zu nehmen. Sie haben viel aufzuarbeiten. Denn die zehn gewichtigen Bücher Karlheinz Deschners sind randvoll mit unseligen Tatsachen, die keinen Leser unberührt lassen können.«

Adolf Stock

Grausame Christen: Karlheinz Deschner hat den zehnten und damit letzten Band seiner Kriminalgeschichte des Christentums vorgelegt. Der Band, der sich mit dem 18. Jahrhundert und einem Ausblick auf die Folgezeit beschäftigt, wird von Adolf Stock bei Deutschlandradio Kultur besprochen.

»Eine Art von kirchenhistorischem Jüngstem Gericht findet bei ihm statt. – Aber welcher Historiker könnte von der Verbrechensgeschichte, die er darstellt, unberührt bleiben?«

Ludger Lütkehaus

Dass der heute fast neunzigjährige Karlheinz Deschner sein Opus magnum, die Kriminalgeschichte des Christentums, noch abschliessen würde, haben unter seinen Lesern, Gegnern wie Sympathisanten, wohl nur wenige geglaubt, gefürchtet, gehofft. Nun liegt der 10. Band, der sich mit dem 18. Jahrhundert und dem Ausblick auf die Folgezeit beschäftigt, vor. Ludger Lütkehaus bespricht das Buch bei der Neuen Zürcher Zeitung.