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Depeschen mit dem Leitwort Juan Pablo Villalobos

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„Villalobos‘ Roman ist eine wunderbare, hochgradig unterhaltsame und zugleich hochgradig düstere Etüde der stilistischen, sprachlichen und ideellen Eigenheiten dieses Milieus, dessen Erfolg, das deutet der Autor in eleganter Beiläufigkeit und darum umso nachdrücklicher an, auf einem gewaltigen Berg aus dem Weg geräumter Konkurrenten, Opfer, unliebsamer Zeugen gründet.“
Kersten Knipp erläutert bei nzz.ch warum „Fiesta in der Räuberhöhle“ von Juan Pablo Villalobos ein großartiger Roman über mexikanische Drogendealer ist und was das alles mit Zwergnilpferden zu tun hat.

Der mexikanische Drogenkrieg, erzählt aus der Perspektive eines Kindes, darum geht es in dem „Kurzroman“ „Fiesta in der Räuberhöhle“ von Juan Pablo Villalobos. Wolfang Schneider stellt dazu bei faz.net fest: „Diese Perspektive der Weltunmittelbarkeit bewirkt einen starken Verfremdungseffekt, wenn die Verhältnisse, die im kindlichen Blick erscheinen, nach allgemeiner Auffassung keineswegs so sind, wie sie sein sollten.“ Zudem zieht er Vergleiche zu Roberto Bolaños „2666“ und Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausens „Simplicissimus“.