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Depeschen mit dem Leitwort J. David Gonzalez

New Yorker Crime Fiction Issue

Kriminalliterarische Diskussion in der interessanten Variante: Adam Gopniks Artikel »In the Back Cabana: The Rise and Rise of Florida Crime Fiction«, eine kurze Geschichte der Kriminalliteratur in Florida, ausgerichtet auf den Autor Carl Hiaasen, der im Juni im »New Yorker« erschienen ist (nur hinter der Bezahlwand zu lesen), reizt Kollegen zum Widerspruch.

Emily Greenhouse hat sich mit dem Beitrag von Gopnik auseinandergesetzt, Gopnik selbst hat mit Oline Cogdill im Radio darüber diskutiert und nun schrieb J. David Gonzalez eine ausführliche Kritik zur Geschichte für die Los Angeles Review of Books. So wird etwa die Nichtbeachtung von Charles Willeford in Gopniks Essay kritisiert.

Elegant formuliert, durchdacht, leicht im Ton, ernsthaft und fundiert im Thema, immer auch mit einem Augenzwinkern über die eigene Person – bei Gopnik ist es der gestrandete Reisende am Flughafen, bei Gonzales das Eingeständnis, Willeford-Fan zu sein – so geht spannende Auseinandersetzung über unser Lieblingsgenre.

Und bei uns? Wir haben Wörtche, Gohlis, Regionalkrimis und Nazi-Vergleiche.

Spannenden Mittwoch!

»But to describe Florida glare as something that spun off of L.A. noir is to imply that it wouldn’t exist without the fathering of Hammett and Chandler. That is to imply that Florida glare hasn’t been here all along, staring you square in the mug.«

J. David Gonzalez

Review: J. David Gonzalez about the essay In the Back Cabana: The Rise and Rise of Florida Crime Fiction by Adam Gopnik, published in The New Yorker’s Summer Fiction issue. Read his review at Los Angeles Review of Books.