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Depeschen mit dem Leitwort Friedrich Glauser

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»Und doch ist Friedrich Glauser viel mehr als bloß ein eidgenössischer Simenon. Ihm fiel das Schreiben längst nicht so leicht. Er versuchte sich zwar am Simenon-Tempo, scheiterte aber regelmäßig. Nur mithilfe erhöhter Morphium-Dosen gelang ihm überhaupt die Fertigstellung der Manuskripte.«

Tobias Lehmkuhl

Vor 75 Jahren starb der schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser. Mehrere Verlage widmen sich zum Jubiläum seinem Werk. Tobias Lehmkuhl bespricht folgende (Neu-)Ausgaben: Der Hellseherkorporal und andere Geschichten aus der Fremdenlegion (Limmat Verlag), Die Kriminalromane mit Wachtmeister Studer (Diogenes), sowie Friedrich Glauser: Briefe. 2 Bände (Unionsverlag).

Die Kritik von Tobias Lehmkuhl findet sich beim Deutschlandfunk.

»Dieser Friedrich Glauser ist in alldem, was er geschrieben hat, mehr oder weniger präsent, und liest man seine Geschichten genau, zeichnet sich das Bild eines von Sucht und Suche («nach dem Glück») getriebenen Außenseiters ab: ausgeschlossen von der Gesellschaft, immer wieder weggeschlossen.«

Frank Göhre

Vor 75 Jahren starb Friedrich Glauser, der Klassiker der deutschsprachigen Krimiliteratur. Eine Liebeserklärung von Frank Göhre bei der Zeit.

»Friedrich Glauser aber untertrieb weiter. Im Vorwort zu Matto schreibt er: «Man wird wohl noch Geschichten erzählen dürfen?»«

Johannes Reichen

Zurzeit läuft das Krimifestival ‚Criminale‚ und macht auch in Münsingen Station. Im dortigen Psychiatriezentrum ist Friedrich Glausers Roman Matto regiert eine Ausstellung gewidmet. Johannes Reichen berichtet bei der Berner Zeitung.