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Depeschen mit dem Leitwort Frauenkrimi

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»Frauen würden Gewalt an Frauen auch deshalb so plausibel beschreiben, weil diese für sie alltagsrelevant sei. Sie könnten sich gut vorstellen, wie es sei, verängstigt nachts alleine durch einen dunklen Park zu gehen.«

Brigitte Frizzoni

Im Gespräch mit Isabella Lechner beschreibt Krimiforscherin Brigitte Frizzoni das Phänomen Frauenkrimi. Das Interview gibt es bei die Standard.

Dem wtd-Blogger dpr tut etwas weh: „Aua“ betitelt er seinen Verweis auf eine völlig überflüssige Diskussion zum Thema Frau und Krimi. Stimmt. Aber nicht nur das: Der Artikel von Zoe Beck, der hier gelesen werden kann, ist von historischer Unkenntnis geprägt, die zum Glück von Frau Laudan und Frau Haug (Argument-Verlag) in den Kommentaren zumindest etwas abgemildert wird. Ja, Frauen werden in vielen Bereichen der Gesellschaft immer noch benachteiligt. Das nun aber ausgerechnet im Bereich Kriminalliteratur festmachen zu wollen, ist lächerlich. Ein Blick auf die Entwicklung, vor allem in den 1970er bis 1990er Jahren, hätte Frau Beck schon schlauer werden lassen. Aber was soll’s: In diesem Rahmen und mit diesen Protagonisten ist es eine reichlich überflüssige Diskussion.