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» Christiane Fux ist Medizinjournalistin. Entsprechend gründlich ist die Recherche zu Das letzte Geleit, entsprechend präzise sind die Beobachtungen. In Kombination mit Empathie und Humor ergibt das eine lesenswerte Mischung.&laquo
Katrin Hoerner über den Kriminalroman Das letzte Geleit von Christiane Fux. Ihre Besprechung bei focus.de

„Wenn Verlage nicht neue Darbietungsformen für Literatur entwickelten, seien sie über kurz oder lang verloren, glaubt er. “ Er, das ist Verleger Stefan Lübbe, der mit „Apocalypsis“ die angeblich erste „Webnovel“ konstruieren hat lassen. Mal abgesehen, dass sich darüber streiten ließe, steht einmal mehr die „Darbietungsform“ über dem Inhalt. Wer sich den Schwachsinn auf der Verlagsseite anschaut, merkt natürlich schnell, dass es hier nicht um gute Geschichten geht. Dieser multimedial aufgemotzte und furchtbar zusammengeplottete Dan-Brown-Klone ist Mega-Mist. Das der Focus diesen Quatsch lobhudelt, überrascht weniger. Fröhliche Apokalypse!

„Nur die Puristen unter den Krimifans werden auch künftig nach anderem Lesestoff Ausschau halten.“ Intellektuell kann man bei der Mafia-Vereinigung „Locus“-Mordkommission immer noch ein wenig tiefer stapeln. Dies zeigt der aktuelle Beitrag: Ralf Kramp schleimt sich über Rita Falks „Dampfnudelblues“ aus und haut anspruchsvolleren Lesern eins in die Fresse. Man muss wahrlich kein Purist sein, um sich von diesem widerlichen Spektakel abzuwenden.