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Depeschen mit dem Leitwort Empfindliche Wahrheit

»Die Realität, meint Boltanski, war dabei nie so robust, organisiert und vorhersehbar wie in der Moderne. Zugleich wächst jedoch das Misstrauen ihr gegenüber. Der Erfolg des frühen Kriminalromans liegt in Boltanskis Sicht darin begründet, dass er die Krise der Realität in Szene setzt: Er inszeniert Rätsel und Auflösung. «

Thekla Dannenberg

Nützliche Lügen: In der neusten Ausgabe ihrer Krimikolumne Mord und Ratschlag beim Perlentaucher bespricht Thekla Dannenberg die Studie Rätsel und Komplotte. Kriminalliteratur, Paranoia, moderne Gesellschaft von Luc Boltanski. Außerdem widmet sie sich dem Roman Empfindliche Wahrheit von John le Carré.

»Dass sich das Lesevergnügen dennoch nicht recht einstellen will, liegt zum Teil an den etwas holzschnittartigen Figuren, vor allem aber an der Übersetzung – sie ist ein einziges Ärgernis.«

Bettina Weber

Drecksarbeit im Dienste Ihrer Majestät: Bettina Weber spricht beim Tagesanzeiger den Roman Empfindliche Wahrheit von John le Carré.

Wer noch Lese- und Höranregungen für die Festtage braucht, sollte gerne bei den Kolleginnen und Kollegen vom KrimiKiosk vorbei schauen. Petra Weber, Tanja Werner, Nicole Ludwig und Jörg Völker stellen neue Krimis vor.