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Depeschen mit dem Leitwort E-Book

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»Rezensionen, Essays, Portraits, Lesetipps und Analysen zur Noir-Fiction. In diesem mit selten gesehenen Bildern ausgestatten Noir-Reader veröffentlicht Compart Einblicke in die Welt der Noir-Literatur. Wer sich für düstere Kriminalliteratur und existenzialistische Thriller interessiert, bekommt nicht nur Einsichten in die Entwicklungsgeschichte des Genres, sondern auch Lektüre-Tipps von jemand, der sich fast sein Leben lang mit allen Facetten der Noir- und Kriminalliteratur beschäftigt.«

Martin Compart

In seinem Blog verweist Martin Compart auf seinen Reader Paint It Black – Über Noir-Fiction, der jetzt als E-Book erschienen ist.

»Joyland is framed as the reminiscence of a 61-year-old man about events he experienced four decades earlier, in the summer before his senior year of college. It’s about memory; it’s about the passage of time and its impact; it’s about ways of life that existed once and are gone now, ones that deserve not to be forgotten. It’s about all the things that led us to create Hard Case Crime in the first place.«

Charles Ardai

Nur geschickte Buch-PR oder doch mehr? Mitte Mai 2013 kündigte Stephen King an, dass sein kommender Roman Joyland zunächst nur als Papierausgabe erscheinen werde. Eine E-Book-Ausgabe sei zwar nicht ausgeschlossen, momentan sollten die Leser aber die örtlichen Buchhändler unterstützen. Diese Ankündigung sorgt bei E-Book-Lesern für Stirnrunzeln und Prostest. Wenn King die örtlichen Buchhändler unterstützen wolle, dann dürfe die Papierausgabe auch nicht über Internethändler wie Amazon verkauft werden, so eine Argumentation.

Joyland von Stephen KingNun äußert sich Verleger Charles Ardai, dessen Verlag Hard Case Crime den neuen King-Roman veröffentlichten wird, in einem Beitrag beim Internetmagazin boing boing zu den Gründen. Vorerst wird es nur zwei Papierausgaben – eine »millionenfache« Paperback-Ausgabe (siehe Abbildung) und eine Hardcover-Sammlerausgabe in unterschiedlichen Ausführungen (Signed Letter Edition Hardcover, Signed Numbered Edition Hardcover – beide bereits über das Internet ausverkauft! – und eine Limited Edition Hardcover) – geben. Neben der Unterstützung des stationären Buchhandels gehe es auch um den nostalgischen Inhalt des Romans, der sich damit auch in das Programm des Verlages Hard Case Crime einfüge. Oder, wie es Ardai, der seine Millionen unter anderem mit einer Internetfirma verdient hat, formuliert: »Presentation matters.«

»Ich erkläre das Postfach (…) hiermit für eröffnet.«

Dieter Paul Rudolph

Eine neue Rubrik eröffnet Dieter Paul Rudolph in seinem Blog Krimikultur: Archiv. Dort will er künftig den E-Book-Krimi des Monats vorstellen und bittet Autorinnen und Autoren um die Einsendung ihrer Krimis zur Kritik.