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Kuratierte Notizen & Neuigkeiten zur Kriminalliteratur | A sheet of notes & news about crime fiction

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»Überaus raffiniert baut Patrícia Melo diesen Thriller auf, in dem jedes Detail, jeder einzelne Schritt in der Handlung genau motiviert sind. Genretypisch erzählt dieser Roman nicht nur den “Fall an sich”, sondern gibt Blicke frei in die Befindlichkeiten einer Gesellschaft (…)«

Gregor Ziolkowski

Im Strudel der Ereignisse: Gregor Ziolkowski mit einer Kritik zum Roman Leichendieb der brasilianischen Autorin Patrícia Melo. Zu hören und zu lesen bei Deutschlandradio Kultur.


»Nach der Lektüre von Mein Freund Dahmer teilt man die Fassungslosigkeit und den Kummer des Autors angesichts der vielen sinnlos zerstörten Leben.«

Tabea Soergel

Beim Deutschlandfunk stellt Tabea Soergel die Graphic Novel Mein Freund Dahmer von Derf Backderf vor.


»Keine Frage: Wer an den drei ??? seinen Spaß hatte, an Schnitzeljagden und turbulenten Reiseführern, kann auch an diesem Buch Gefallen finden, das einen bewegten Montag im Leben eines Professors erzählt. Er darf sich nur nicht an den sprachlichen Unebenheiten stören, an reichlich erzählerischem Leerlauf und immer wieder aussetzender Logik.«

Hartmut Kasper

Der Thriller Inferno sei ein Roman, der an hohler Aufgeblasenheit kaum zu überbieten sei. Zu diesem Urteil gelangt Hartmut Kasper in seiner Kritik zu Dan Browns neustem Wurf. Die Kritik gibt es in der Sendung Büchermarkt beim Deutschlandfunk.


»Das alles ist nicht gerade typisch amerikanische Kriminalliteratur und auf jeden Fall hoch avantgardistisch.«

Ulrich Noller

Mutter einer Superheldin auf Droge: Ulrich Noller über die Lesereise der US-amerikanischen Autorin Sara Gran (u.a. Die Stadt der Toten, Das Ende der Welt). Sein Porträt gibt es zu lesen und zu hören bei Deutschlandradio Kultur.


»Die meiste Gewalt, die Menschen austauschen, ist nicht körperlicher Natur, die meiste Gewalt besprechen wir, wir sprechen sie aus, und das ist schrecklich, eigentlich.«

Jacques Berndorf

Mord und Totschlag im Bergidyll: In einem auführlichen Porträt stellt Sabine Fringes den Autor Michael Preute alias Jacques Berndorf und die Eifel, Deutschlands Krimilandschaft Nummer 1, vor. Ihr Feature bei Deutschlandradio Kultur.


»Und so ist Am Ende des Tages auch ein Buch über die verhängnisvolle Strategie der damaligen politischen Elite, Feuer mit Feuer zu bekämpfen: also deutsch-nationale Bünde zu unterstützen, um den Nationalsozialisten das Wasser abzugraben.«

Marten Hahn

Ein kluges Stück Kriminalliteratur sei der Roman Am Ende des Tages von Robert Hültner, so urteilt Marten Hahn. Seine Kritik zum sechsten Fall für Inspektor Kajetan gibt es bei Deutschlandradio Kultur.


»Die Dystopie, die Robert M. Sonntag in diesem für Jugendliche geschriebenen Thriller entwirft, ist nicht neu. Bereits vor 60 Jahren hat der Science Fiction-Autor Ray Bradbury in Fahrenheit 451 eine ähnliche Geschichte erzählt – von einer Zukunft, in der es verboten ist, Bücher zu besitzen. Dennoch ist Scanners äußerst lesenswert: Der Roman hat Tempo und ist nicht einen Moment langweilig.«

Vera Linß

Zukunftsthriller: Vera Linß über das Buch Die Scanner von Robert M. Sonntag. Ihre Besprechung – hör- und lesbar – beim Deutschlandradio Kultur.

  • Bretonische Brandung von Jean-Luc Bannalec
  • Der König von Rom und Romanzo Criminale von Giancarlo de Cataldo
  • Zehn kleine New Yorker von Kinky Friedman
  • Das Ende der Welt von Sara Gran
  • Die wilden Bestien von Wuhan von Ian Hamilton
  • Am Ende des Tages von Robert Hültner
  • Raylan von Elmore Leonard

Hochglanzliteratur und mehr: Mit verbotenen Vergnügen beschäftigt sich Andreas Ammer in der aktuellen Ausgabe seiner Krimikolumne beim Deutschlandfunk.


»Der Stil des Hamburger Autors Friedrich Dönhoff ist norddeutsch unaufgeregt, sein Ermittler Sebastian Fink keine verkrachte Existenz, sondern ein präziser, fleißiger Kommissar, der es nebenbei noch versteht, seiner angereisten Großmutter ein paar interessante Tage in Hamburg zu ermöglichen.«

Roland Krüger

Eine unaufgeregt erzählte Geschichte ist der Roman Seeluft – Ein Fall für Sebastian Fink des Hamburger Autors Friedrich Dönhoff. Zu diesem Urteil kommt Roland Krüger in seiner Kritik beim Deutschlandradio Kultur.