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»Doctor Sleep zeigt, dass und wie man mit denen, die uns Angst machen oder die unseren Zorn auslösen, Mitgefühl haben kann – auch die Bösen, sagt eine verblüffende und bewegende Stelle, küssen einander, wenn sie sterben müssen, und sagen einander letzte Liebesworte, wenn sie können.«

Dietmar Dath

Signaturen der Seele: Bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bespricht Dietmar Dath Doctor Sleep, den neuen Roman von Stephen King.

»Die bei King gewohnten übernatürlichen Elemente – ein Gespenst, ein Junge mit dem zweiten Gesicht – sind in Joyland fast zu Andeutungen verblasst. Wenn »Phantastik« diejenige Genrefamilie ist, deren Geschichten man ohne eine Sorte von Einfällen, welche der gewöhnlichen Erfahrung zuwiderlaufen, nicht erzählen kann, dann ist Joyland ein Text, der mit dem Phantastischen flirtet, es aber mit anderen erzamerikanischen Genres ausbalanciert, etwa dem Lustmord-Thriller aus längst vergilbten Magazinen wie Guilty oder Manhunt.«

Dietmar Dath

Magischer Herbst 1973: Dietmar Dath bespricht bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den neuen Roman Joyland von Stephen King.

»Vor keineswegs Rosa-in-Rosa gemaltem, oft genug dunklem Hintergrund schuf Banks mit seiner Science-fiction fortan ökonomische, evolutionäre und mathematisch-physikalische Gedankenspiele, die allesamt davon handeln, dass dem Erfindergeist und dem Kunstsinn noch viel zu tun bleibt, wenn leiblicher Mangel und historisch ererbte Unfreiheit samt sonstigen peinlichen Erdenresten (»Scarcity«) dermaleinst überwunden sein werden.«

Dietmar Dath

Bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist der Nachruf von Dietmar Dath auf den verstorbenen Autor Iain Banks erschienen.