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Depeschen mit dem Leitwort Die Freunde von Eddie Coyle

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»Higgins gehört zu den Autoren wie Robert Stone, James Crumley, Newton Thornburg oder Edward Bunker, die für den amerikanischen Noir-Roman in den 1970er Jahren die Traumata des Vietnamkrieges aufarbeiteten und neue Wege für das Genre aufzeigten. Wie die Pulp-Autoren während der Depression präsentierten diese Autoren schonungslos eine durch und durch korrupte Welt. Higgins & Co beschrieben den Kater nach der Aufbruchsstimmung der 1960er.«

Martin Compart

Die Sprache der Mean Streets: In einem lesenswerten Beiträg beschäftigt sich Martin Compart mit der Neuausgabe der Roman von George V. Higgins. Aktuell ist dessen Roman Die Freunde von Eddie Coyle in deutscher Übersetzung erschienen.

»Und diese Mischung macht die literarische Qualität des Krimis aus. Er sieht alltäglich aus, aber wenn man sich die Sätze, die Figuren, den Handlungsaufbau ein wenig genauer anschaut, sind überall Metaebenen und Seelenabgründe verborgen.«

My Crime Time

Alles nur Tarnung: Im Blog My Crime Time findet sich eine Kritik zu dem Klassiker der Kriminalliteratur Die Freunde von Eddie Coyle von George V. Higgins.

»Man hat Higgins oft für seinen Realismus gefeiert, was letztlich Unsinn ist. Niemand in der Unterwelt Bostons (oder anderswo) redet so geschliffen, so pointiert.«

Marcus Müntefering

»Ja, die Leser von Der letzte Tiger sollten keinen nervösen Magen haben.«

Dietmar Pieper

»Lehane hat ein Gangsterepos geschrieben, das mehr gemein hat mit einer modernen TV-Serie wie Boardwalk Empire (bei der er inzwischen als Produzent und Autor arbeitet) als mit klassischen Filmen wie Es war einmal in Amerika. Denn das Erzählte mag episch sein, die Erzählung ist es nicht.«

Marcus Müntefering

Bei Spiegel Online wurden wieder die Krimis des Monats gekürt. Marcus Müntefering bespricht die Romane Die Freunde von Eddie Coyle von George V. Higgins sowie In der Nacht von Dennis Lehane. Und Dietmar Pieper hat den Krimi Der letzte Tiger von Nora Luttmer gelesen.