Info

Depeschen mit dem Leitwort Das geraubte Leben des Waisen Jun Do

Möchten Sie Depeschen mit anderen Leitworten wählen?

»Es ist also ein imponierendes Werk, das sich der Autor im Clinch mit einer unzugänglichen und uneinfühlbaren Welt abgerungen hat. Es sind höchst gelungene, zutiefst verstörende Passagen darin, und die stärksten ereignen sich eher nebenbei.«

Martin Ebel

Eine nachgereichte Kritik: Beim Tagesanzeiger bespricht Martin Ebel den Roman Das geraubte Leben des Waisen Jun Do von Adam Johnson, der dafür kürzlich mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde.

»Johnsons gesamter Roman ist eine groteske Annäherung an eine Wirklichkeit, deren schlimmste Qualen er nach eigenen Worten habe auslassen müssen.«

Ulrich Baron

Eine Wirklichkeit, die nach einem grotesken Drehbuch funktioniert hat Ulrich Baron in dem Roman Das geraubte Leben des Waisen Jun Do von Adam Johnson ausgemacht. Seine Kritik findet sich bei der Süddeutschen Zeitung.

»Aber in Johnsons Roman wird gefoltert, gemetzelt, verstümmelt, dass es einem beim Lesen graust, doch dieses Grauen wird noch größer durch den Eindruck, dass der Autor diese unfassbaren Quälereien mit einer Beiläufigkeit einbaut, die nicht aus dem Bemühen um Distanz entsteht, sondern aus Pflichterfüllung.«

Andreas Platthaus

Adam Johnson hat das rätselhafteste Land der Welt zum Thema seines Romans Das geraubte Leben des Waisen Jun Do gemacht: Nordkorea. Doch was macht dieses Thema mit dem Buch? Diese Frage stellt sich Andreas Platthaus in seiner Kritik, zu lesen bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.