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Depeschen mit dem Leitwort Carl Hiaasen

New Yorker Crime Fiction Issue

Kriminalliterarische Diskussion in der interessanten Variante: Adam Gopniks Artikel »In the Back Cabana: The Rise and Rise of Florida Crime Fiction«, eine kurze Geschichte der Kriminalliteratur in Florida, ausgerichtet auf den Autor Carl Hiaasen, der im Juni im »New Yorker« erschienen ist (nur hinter der Bezahlwand zu lesen), reizt Kollegen zum Widerspruch.

Emily Greenhouse hat sich mit dem Beitrag von Gopnik auseinandergesetzt, Gopnik selbst hat mit Oline Cogdill im Radio darüber diskutiert und nun schrieb J. David Gonzalez eine ausführliche Kritik zur Geschichte für die Los Angeles Review of Books. So wird etwa die Nichtbeachtung von Charles Willeford in Gopniks Essay kritisiert.

Elegant formuliert, durchdacht, leicht im Ton, ernsthaft und fundiert im Thema, immer auch mit einem Augenzwinkern über die eigene Person – bei Gopnik ist es der gestrandete Reisende am Flughafen, bei Gonzales das Eingeständnis, Willeford-Fan zu sein – so geht spannende Auseinandersetzung über unser Lieblingsgenre.

Und bei uns? Wir haben Wörtche, Gohlis, Regionalkrimis und Nazi-Vergleiche.

Spannenden Mittwoch!

»In Bad Monkey, he has escaped from the bondage of publishing concept and reader expectation to produce a novel that is as enjoyable to read as it seems to have been for him to write. The hope must be that he and we are able to go there again.«

Mark Lawson

With its jauntily barbed tone, confidence and economy, the novel Bad Monkey shows us a writer back in love with his franchise. Mark Lawson about the new book by Carl Hiaasen – at The Guardian.