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Depeschen mit dem Leitwort Andreas Nohl

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»Wer die Schatzinsel aufmerksam liest, wird selbst feststellen, dass Stevenson alles andere als eine launige Schatzgräbernatur war, dass er mit seinem Roman nicht nur einen «eskapistischen Tagtraum», sondern – stilistisch auf höchstem Niveau – die Widersprüchlichkeit der menschlichen Seele beschrieb. Wenn das keine brillante Unterhaltung ist.«

Peggy Neidel

Neue Übersetzung eines Klassikers: Peggy Neidel über den Roman Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson, der jetzt in einer neuen Übersetzung von Andreas Nohl bei Hanser erschienen ist. Die Kritik von Frau Neidel gibt es beim Deutschlandfunk.

»Von den beiden Übersetzungen ist die von Andreas Nohl (er hat zuvor unter anderem Robert Louis Stevensons St. Ives übertragen) für den Verlag Steidl etwas skrupulöser, ein wenig strenger an den grammatikalischen Feinheiten des Originals orientiert als von Ulrich Bossier für Reclam.«
Auch Sebastian Hammelehle erinnert an den 100. Todestag von Bram Stoker. Seine Einschätzungen zu den beiden Neuübersetzungen von Dracula gibt es bei spiegel.de zu lesen.

»Frischblut für die Dracula-Gemeinde ist dagegen die Neuübertragung von Andreas Nohl im Steidl-Verlag, philologisch genau und doch sprachkräftig, bestens eingeführt und kommentiert, auch äusserlich ein schönes Buch.«
Und:
»Die neue Version von Ulrich Bossier aus dem Reclam-Verlag, im «Ton ganz von heute» (Verlagswerbung), liest sich frisch und flüssig, ohne plumpe Anbiederung an den Zeitgeist.«
Werner von Koppenfels erinnert bei nzz.ch an den 100. Todestag von Bram Stoker und würdigt in diesem Zusammenhang auch die beiden Neuübersetzungen des Romans Dracula.