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Marten Hahn über den Roman 'Boogie Man' von Nathan Larson
»Boogie Man ist atemberaubendes »Noir« made in USA – düster, brutal und humorvoll. Es wird geschossen, gefoltert und gestorben. Und am Ende? Steht er da, der bücherliebende Held, genauso verkrüppelt wie die Stadt, durch die er sich bewegt, und weiß: Nichts wird gut.«
— Marten Hahn

New-York-Krimi: Boogie Man lautet der Titel des zweiten Romans um den Auftragskiller Dewey Decimal von Nathan Larson. Marten Hahn hat ihn für Deutschlandradio Kultur gelesen.

Krekeler killt: 'Laidlaw' von William McIlvanney
»Laidlaw ist kein Whodunnit. Laidlaw ist ein tiefenscharfes Zeitporträt, eine Charakterstudie. Drei Fälle hat Laidlaw gelöst. Jetzt schreibt ihm William McIlvanney einen vierten auf die brüchige Seele.«
— Elmar Krekeler

Godfather of Tartan noir: In seiner Kolumne Krekler killt bei welt.de bespricht Elmar Krekeler die Neuübersetzung des Romans Laidlaw des schottischen Autors William McIlvanney.

Christian Schachinger über 'Drohnenland' von Tom Hillenbrand
»Drohnenland ist ein wieder einmal als Kriminalroman getarnter Zustandsbericht aus der nahen Zukunft. Und die Zukunft macht Angst, weil man schon in der Gegenwart ahnt, dass alles genauso kommen muss, wie es noch nicht einmal allgemein befürchtet werden wird.«
— Christian Schachinger

Beklemmende Dystopie: Christian Schachinger bespricht bei derstandard.at den aktuellen Roman Drohnenland von Tom Hillenbrand.

Arthur Conan Doyle und die Geisterfotografien
»Für Stiegler erweist sich Doyle damit als «zutiefst konservativer Schriftsteller, der mit immer neuen narrativen Erfindungen eine alte, verlorene Welt zu restituieren sucht». Nur sein Sherlock Holmes wäre in diesem Summerland wohl arbeitslos gewesen.«
— Oliver Pfohlmann

Arthur Conan Doyle und die Geisterfotografien: Bei nzz.ch beschäftigt sich Oliver Pfohlmann mit der Studie Spuren, Elfen und andere Erscheinungen. Conan Doyle und die Photographie von Bernd Stiegler.

Angela Leinen über 'Brennerova' von Wolf Haas
»Und so lernen wir den sensibelsten Brenner kennen, den es je gab, einen »Frauentränenumfaller« erster Güte. Eigentlich ein Liebesroman.«
— Angela Leinen

Mit seinen Frauen beschäftigt: Bei taz.de bespricht Angela Leinen den neuen Roman Brennerova von Wolf Haas.

Rose-Maria Gropp über 'Amandas Suche' von Isabel Allende
»Entsprechend sind die Anspielungen an die Klassiker des Genres reichlich, an die Methoden von Agatha Christie oder Arthur Conan Doyle, vor allem an die Milieustudien von Dashiell Hammett oder Raymond Chandler. Das bewirkt den ein wenig altmodischen Touch.«
— Rose-Maria Gropp

Spannung und feine Magie: Rose-Maria Gropp mit einer ausführlichen Kritik zum Krimi Amandas Suche der chilenischen Schriftstellerin Isabell Allende. Ihre Rezension gibt es bei faz.net.

Felicitas von Lovenberg über 'The Silkworm' von Joanne K. Rowling
» Rowlings Figurenzeichnung ist plakativ, ihr grimmiges Porträt der Branche alles andere als ein Ruhmesblatt für den englischen Literaturbetrieb.«
— Felicitas von Lovenberg

Krimi kann sie besser : Felicitas von Lovenberg bespricht bei faz.net den Roman The Silkworm von Joanne K. Rowling. Die deutsche Übersetzung des Romans erscheint übrigens Ende November 2014 unter dem Titel Der Seidenspinner.

Mord und Ratschlag mit neuen Büchern von Liza Cody und Declan Burke
»Ohne jede Larmoyanz oder Verklärung, dafür mit grimmigem Witz und heiterer Warmherzigkeit erzählt Cody die Geschichte dieser komischen Alten, und Else Laudan hat sie stilsicher und wortgewandt in ein kraftvolles, nie aggressives Deutsch übertragen.«
— Thekla Dannenberg

»Dann ist der Nullpunkt der Literatur erreicht, Absolute Zero Cool, oder war es doch der Ground Zero des Poststrukturalismus? Natürlich lässt Burke wissen, was er literaturtheoretisch alles drauf hat, aber für das Funktionieren des Romans spielt es keine Rolle.«
— Thekla Dannenberg

Eine verrückte Obdachlose und ein Metakrimi: In ihrer Kolumne Mord und Ratschlag bei perlentaucher.de bespricht Thekla Dannenberg die Romane Lady Bag von Liza Cody und Absolute Zero Cool von Declan Burke.

Nicolas Freund über den Krimi 'Brennerova' von Wolf Haas
»So werden die Brenner-Romane zum absurden Querschnitt aus Geistes- und Alltagsleben, zu Sprachspielen über das Denken, Leben und Sterben in Österreich. «
— Nicolas Freund

Der Fall einer Gartenschere: Nicolas Freund bespricht bei sueddeutsche.de den neuen Brenner-Roman Brennerova des österreichischen Autors Wolf Haas.