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Der Clown um Mitternacht - Erinnerungen an den amerikanischen Schriftsteller Robert Bloch. Ein Porträt von Thomas David
»Robert Bloch war mein legendärer Autor von Psycho: Er hatte als Siebzehnjähriger mit dem genialen Phantasten H. P. Lovecraft korrespondiert und sich dreißig Jahre später mit Hitchcock beim Mittagessen über Nekrophilie ausgetauscht. Er war der Freund von Buster Keaton, von Boris Karloff und von Fritz Lang; der Autor hunderter Horror-Kurzgeschichten, von vierundzwanzig Romanen: Für Stephen King war Robert Bloch «der Dealer mit dem besten Stoff».«
— Thomas David

Erinnerungen an den amerikanischen Schriftsteller Robert Bloch: In einem ausführlichen Porträt stellt Thomas David den Autor Robert Bloch vor, dessen Roman Psycho durch die Verfilmung von Alfred Hitchcock weltberühmt wurde. Der Clown um Mitternacht lautet der Titel des Porträts, das bei dradio.de als Podcast gehört werden kann. Dort findet sich auch das Manuskript der Sendung zum Nachlesen.

Franziska Wolffheim über den Roman 'Die bleichen Füchse' von Yannick Haenel
»In seinem neuen Buch springt er ins 21. Jahrhundert und beschreibt ein repressives Land am Rande der sozialen Katastrophe, das Züge eines Polizeistaats trägt. Die düstere Vision wird zwischendurch aufgebrochen, indem der Autor die Macht der Poesie beschwört und zum Teil sehr eindrucksvolle Bilder schafft.«
— Franziska Wolffheim

Flüchtlingsproblematik: Dieses brisantes Thema greift der Roman Die bleichen Füchse von Yannick Haenel auf. Eine Einschätzung dazu von Franziska Wolffheim in ihrer Kritik bei spiegel.de.

Krekeler killt: 'Schattenjunge' von Carl-Johan Vallgren
»Stieg Larsson hätte daraus einen Dreiteiler gemacht. Vallgren packt alles in ein Regal, was die hübschen, aber auch relativ dünnen Bretter zum Durchbiegen bringt. Unglaubliche Mengen Biografie werden eingeladen und verstreut. Die Dramaturgie hängt durch wie die Bretter.«
— Elmar Krekeler

Anleitung für einen Schwedenkrimi: Negativ fällt das Urteil von Elmar Krekeler zum Krimi-Debüt Schattenjunge des schwedischen Autors Carl-Johan Vallgren (u.a. Geschichte einer ungeheuerlichen Liebe) aus. Die Kritik gibt es in der Kolumne Krekeler killt bei welt.de.

Wiederentdeckung: Die Kayankaya-Krimis von Jakob Arjouni
»Nach vier Fällen ließ er seinen deutsch-türkischen Schnüffler elf Jahre pausieren. Als er 2012 mit Bruder Kemal zu Kayankaya zurückkehrte, sagte Arjouni, es sei für ihn «wie nach Hause kommen». «
— Barbara Mader

Sam Spade mit Migrationshin­ter­grund: Barbara Mader lädt zur Wiederentdeckung der Kayankaya-Krimis Happy birthday, Türke!, Mehr Bier, Ein Mann, ein Mord, Kismet und Bruder Kemal von Jakob Arjouni ein. Ihr Porträt bei kurier.at.

Sylvia Staude über 'Bleeding Edge' von Thomas Pynchon
»Jonathan Lethem, ein Schriftstellerkollege Pynchons, hat die vielleicht schönste Bleeding Edge-Kritik geschrieben, indem er zuletzt den Schwung und die Jugendhaftigkeit des Romans lobt und schreibt: «… der junge Pynchon ist ein grenzenlos vielversprechender Autor, sicher wird er uns eine lange Reihe hinreißender und charismatischer Romane schenken.» Und Dirk van Gunsteren wird hoffentlich bereit sein, sie zu übersetzen. «
— Sylvia Staude

Der Popkultur-Aufsauger: Ausführlich widmet sich Syliva Staude bei fr-online.de dem Roman Bleeding Edge von Thomas Pynchon.

P.S.: Und da Sylvia Staude in ihrem Text darauf hinweist, hier der Link zum PynchonWiki.

Jörg Magenau über 'Bleeding Edge' von Thomas Pynchon
»Ein Roman wie das Internet. Wenn da überhaupt eine Tiefe ist unter der Oberfläche, dann kann man darin nur verloren gehen.«
— Jörg Magenau

New York ist der geheimnisvolle Verdächtige: Jörg Magenau bespricht den Roman Bleeding Edge von Thomas Pynchon. Seine Kritik gibt es bei Deutschlandradio Kultur.

Kirsten Reimers über den Western 'Einsame Tiere' von Bruce Holbert
»Mit großer Wortgewalt, Dialogen von subtilen Witz und poetischer Kraft, mit entsetzlichen wie wunderschönen Bildern schafft er einen modernen Western über die Macht der Sprache und die sinnstiftende Gewalt und Schöpfungskraft von Geschichten und Mythen jenseits einer normativen Moral.«
— Kirsten Reimers

Sinnstiftende Gewalt : Bei faustkultur.de findet sich aktuell eine Kritik von Kirsten Reimers zum Western Einsame Tiere von Bruce Holbert.

Thomas Wörtche über den Western 'Einsame Tiere' von Bruce Holbert
»Holbert geht nicht nur auf die «Werte» ein, sondern gräbt noch tiefer: Er problematisiert und demontiert die Grundnarrative dieser Gesellschaft und zeigt, wie schmerzhaft ihre Ausrottung dennoch sein könnte. «
— Thomas Wörtche

Kein einfacher Roman: Für Deutschlandradio Kultur hat Kritiker Thomas Wörtche den Western Einsame Tiere von Bruce Holbert besprochen.

Christian Beisenherz über 'Payday' von Howard Gordon
»Payday kommt streckenweise schon ziemlich brutal daher. Das Buch suhlt sich aber nicht in dieser Brutalität, walzt sie nicht aus – doch es beschönigt sie auch nicht oder schleicht sich drumrum. «
— Christian Beisenherz

Lupenreiner Thriller: Payday von Howard Gordon sei ein »rasanter Text ohne Fett« urteilt Christian Beisenherz in seiner Kritik des Romans bei wdr.de.

Stefan Maelck über 'Schlafende Hunde' von Ian Rankin
»Rebus und der viel zu früh verstorbene Jackie Leven werden sich immer ähnlicher, Schlafende Hunde, großartig übersetzt von Conny Lösch, ist eines der besten Rebus-Bücher überhaupt geworden.«
— Stefan Maelck

Rückkehr mit Hindernissen: Stefan Maelck rezensiert den neuesten Fall für Detective Inspector John Rebus. Warum Schlafende Hunde von Ian Rankin lesenswert ist, erfahren Sie in der Besprechung bei ndr.de.