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»Geschickt verknüpft Rode die beiden Handlungsebenen und wechselt in einem rasantem Tempo zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was die Spannung im Verlauf merklich anzieht, wobei nicht nur der gelungene Aufbau, sondern auch die Rechercheleistung besticht: Historische Fakten und Gestalten beglaubigen die Geschichte und setzen so den Rahmen für die Kolportage in der Jetztzeit.«

Roman Halfmann

Showdown in Kassel: Roman Halfmann mit einer Besprechung des Romans Das Rad der Ewigkeit von Tibor Rode. Zu finden beim Hessischen Rundfunk.

»Die Zeit männlicher Abenteuer ist vorüber, Eroberungen geschehen nur durch Gewalt und Machtgier. Die starke Wirkung dieser erzählerisch überzeugend umgesetzten Moral wird allerdings durch eine gewisse Zähigkeit und allerlei Klischees ausgedünnt. Weniger wäre hier tatsächlich mehr gewesen.«

Jürgen Brôcan

Potenzial zu einer komplexen Novelle: Jürgen Brôcan über den Debütroman Wölfe der Nacht von Benjamin Percy. Seine Kritik bei der Neuen Zürcher Zeitung.

»Das ist keine Schwäche, sondern eine Stärke, die Täuscher zu Schenkels bestem Buch seit Tannöd macht. Denn die Miniaturen, die sie liefert, die Kurzschlüsse von Obrigkeit und Nachbarschaft, die Allianz von ungeduldigem, autoritärem Schuldzuweisungsbedürfnis und gehässigem, skandalgeilem Geschwätz entwickeln sich vom leicht eklig Komischen zum durch und durch Bedrohlichen.«

Thomas Klingenmaier

Böser Mief der alten Zeit: Thomas Klingenmaier über den neuen Roman Täuscher von Andrea Maria Schenkel. Seine Kritik in der feinen Kolumne Killer & Co. bei der Stuttgarter Zeitung.