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Beim spiegel.de haben Sebastian Hammelehle und Marcus Müntefering einmal mehr die „Krimis des Monats“ ausgemacht. Während Herr Müntefering zu John Grishams „Das Geständnis“ einen guten Gemeinplatz bereithält (Gut gemeint ist das Gegenteil von gut), hat Herr Hammelehle seine Probleme mit den Anfängen und Enden seiner besprochenen Romane. „Wie kann es sein, dass eine Autorin, die im Detail so viel Gespür für Figuren und Psychologie hat, im Großen auf ein derart holzschnittartiges Finale zusteuert?“ fragt er sich bei Tanja Webers „Sommersaat“. Bei Mechtild Borrmanns Krimi „Wer das Schweigen bricht“ hingegen mag er den Anfang nicht: „Ja, der Einstieg von Mechtild Borrmanns „Wer das Schweigen bricht“ ist so konstruiert, dass der Leser jeden Grund hätte, das Buch aus der Hand zu legen und an Stéphane Hessel zu denken: Empört euch!“ Ob man sich bei der KrimiWelt-Bestenliste jetzt auch empört?

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Kommentare & Reaktionen

Ein Kommentar

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  1. Thomas Klingenmaier #
    August 25, 2011

    Mir gefällt ja die Grisham-Rezi am besten. Die erklärt, Grisham werkele vor allem des Geldes wegen, und befindet gleich darauf, der Mann sei „auch ein Weltverbesserungsautor“. Widersprüche solte man ruhig mal unaufgelöst stehen lassen, dann fühlt der Leser sich zum Nachdenken angeregt.

    Schöne Grüße,

    tkl

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