Info

Juliane Lutz versucht bei tagesanzeiger.ch auf die Frage „Warum uns das Böse im Buch so fasziniert“ eine Antwort zu finden. Und fällt gleich bei ihrer historischen Betrachtung der Kriminalliteratur auf die Fresse: „Noch vor 25 Jahren war das Angebot in diesem Genre überschaubar.“ und „Leute, die an einer anderen Sicht der Dinge interessiert waren, erfreuten sich an den charmanten Mördern Patricia Highsmiths , und alle lasen Georges Simenon.“ Nun mag man darüber streiten, was „überschaubar“ bedeutet, aber anzunehmen, dass es vor 25 Jahren – also 1986 – nur Christie, Sjöwall/Wahlöö, Chandler und Hammett gegeben habe, ist ziemlich dämlich. Ebenso dämlich sind die „charmanten Mörder“ bei Highsmith. Nicht weiter verwunderlich, dass der restliche Artikel dann wirre Äußerungen von „Experten“ aneinanderreiht, die durchaus Comedy-Niveau erreichen.

Weitersagen
Email Facebook Twitter Plusone Tumblr Posterous Snailmail Pinterest

Kommentare & Reaktionen

8 Kommentare

Kommentieren
  1. Juliane #
    August 9, 2011

    Hey,
    wenn Du meinen Artikel schon kommentieren musst, dann lies ihn richtig, bevor Du mich in Deinem „tollen“ Blog zitierst. Da fehlt doch glatt das „Grob eingeteilt“ vor “ … war vor 25 Jahren das Angebot in diesem Genre noch überschaubar“.
    Absicht?
    Und Mördern wie Ripley lässt sich ein gewisses Charmepotential nicht abstreiten.
    Ich vermute mal, dass der Verfasser dieser giftigen Zeilen unter dem Titel „Überschaubare charmante Mörder“ ein vom Leben frustierter und wahrscheinlich höchst unansehnlicher Typ ist, dessen einzige traurige Freude darin besteht, alles schlecht zu machen.
    J.L.

  2. Ludger Menke #
    August 9, 2011

    Ach werte Frau Lutz,

    nett, dass Sie mich gleich Dutzen. Mit Grobheiten scheinen Sie sich auszukennen. Das Ihr Artikel vor Unkenntnis nur so strotzt, ist übrigens nicht nur mir aufgefallen – siehe z.B. http://krmb.de/p1. Es ist als „Journalist“ natürlich einfacher, eine ganze Reihe von „Experten“ zu zitieren, als selbst Kriminallitatur zu lesen und zu studieren. Wozu unnötigen Ballast anhäufen, so schmiert es sich doch schneller und einfacher zu Papier bzw. in den Computer.

    Es ist schon erstaunlich, dass sich eine seriöse Zeitung wie der Tagesanzeiger auf ihre küchenpsychologische Erkenntnisse verlässt. Wenn Sie Ripley meinen, schreiben Sie auch Ripley (der übrigens auch hochpsychopathisch ist) und nicht die „charmanten Mörder Patricia Highsmiths“. Haben Sie mal „Zwei Fremde in Zug“ gelesen? Oder „Der Schrei der Eule“? Oder „Das Zittern des Fläschers“? Vermutlich nicht. Man sagt ja gewissen Frauen einen Hang zu solchen Psychopathen nach – aber auf eine solche Ebene möchte ich mich, im Gegensatz zu Ihnen, nicht begeben.

    Das Sie Ihre „Fähigkeiten“ nun auch noch auf meine Person anwenden meinen zu müssen, disqualifiziert Sie leider für einen Diskurs völlig.

    Schönes Schmieren noch
    Ludger Menke

  3. Juliane #
    August 9, 2011

    Sehr geehrter Herr Menke,

    grob bin ich eigentlich nie. Das passt nicht zu mir, aber ich muss mir ja nicht alles gefallen lassen.
    Ihre Reaktion zeigt mir, dass ich mit meiner Vermutung voll ins Schwarze getroffen habe. Ihnen noch einen ganz schönen Abend.

  4. Juliane #
    August 9, 2011

    Das Du, sehr geehrter Herr Menke, würde ich übrigens als Kompliment nehmen. Ich hatte Sie für jung gehalten.
    Mit den besten Grüssen
    J.L.

  5. Ludger Menke #
    August 9, 2011

    Ach, werte Frau Lutz,
    worüber kommentieren Sie den hier? Lösen Sie sich doch mal vom Psychologisieren meiner Person Wir kennen uns doch gar nicht. Schreiben Sie doch lieber mal etwas über Ihre Krimilektüre, wie Sie etwa auf eine solche Quatsch-These kommen, dass die Mörder bei Highsmith „charmant“ sind. Das wäre sicher sinnvoller.
    Ansonsten beschäftigen Sie sich ja mit Themen wie „Sexkrankheiten als Feriensouvenir“ oder „Grillieren? Ja, aber mit Mass“. Vielleicht gibt es da ja noch einiges zu schreiben.

    Ebenfalls einen schönen Abend
    Ludger Menke

  6. Juliane #
    August 9, 2011

    Sehr geehrter Herr Menke,

    was die Themen angeht, bin ich in der Tat sehr vielseitig. Ich schreibe übers „Grillieren“ ebenso wie über Karrierethemen in grossen deutschen Tageszeitungen. Vielseitigkeit ist eine Tugend und somit können Sie mir daraus keinen Strick drehen. Ihre Argumentation lässt also zu wünschen übrig.
    Von jemandem, der Bibliothekswesen studiert hat, hätte ich mir doch mehr erwartet. Meist sind es nicht die Dümmsten, die in Stuttgart, Bonn, Berlin oder Hamburg dieses Studienfach wählen.
    Ach ja, haben Sie jemals „Nur die Sonne war Zeuge“ gesehen? Darin verkörpert Alain Delon Ripley doch mit sehr viel Charme. Anscheinend soll sich Patricia Highsmith ihren Ripley genau so gewünscht haben. So viel zur Quatschthese.
    Ganz kurz noch (schliesslich muss ich ja auch noch arbeiten): Wer so heftig („auf die Fresse fallen“, „dämlich“, „wirr“) wie Sie austeilt, der sollte auch einstecken können. Und nicht weinen, wenn Steine zurück geworfen werden. Ansonsten bekommt man den Eindruck, dass Ihr Selbstwertgefühl die Grösse eines Hasenköttels hat.
    Mit den besten Grüssen
    J.L.

  7. Ludger Menke #
    August 9, 2011

    Werte Frau Lutz,

    ich sprach von Highsmith-Lektüre. Was aber hat die wunderbare Verfilmung mit Alain Delon – ja, da ist er charmant, ich kenne den Film – mit der Romanvorlage „Der talentierte Mr. Ripley“ zu tun? Und was hat ein Tom Ripley mit den von Ihnen ins Spiel gebrachten „charmanten“ Mördern bei Highsmith zu tun? Weder in “Zwei Fremde in Zug”, “Der Schrei der Eule” oder “Das Zittern des Fläschers” gibt es diese Mörder und in vielen anderen Romanen und Erzählungen der Highsmith auch nicht. Daher ist Ihre Verkürzung falsch und zeugt von Nichtwissen – sonst hätten Sie es ja so nicht formuliert.
    Bitte wenden Sie sich gerne wieder Ihrer journalistischen Vielseitigkeit zu, vermeiden Sie aber doch bitte die Kriminalliteratur. Es wäre für alle Seiten ein Gewinn.

    Herzlichst,
    Ihr Ludger Menke

  8. Fanny #
    August 12, 2011

    Sag mal Ludger, was hast Du („Sie“ klingt zu respektvoll^^) eigentlich für ein Problem?! Hast Du das berühmt berüchtigte ADS Syndrom oder schlicht und einfach nur Langeweile? Es ist selbstverständlich komplett in Ordnung Kritik zu üben aber die Art und Weise in welcher Du es tust stinkt mittlerweile so gut wie jedem Rezensenten zum Himmel. Im Fall von Juliane Lutz ist Dir schon bewusst, dass der Anzeiger in Zürich eine enorm populäre Tageszeitung ist und dreimal darfst Du raten warum sie für diese Zeitung schreibt?! Weil sie unqualifiziert ist? I don`t think so, Amigo! 🙂 Was machst Du beruflich? Dein Block hier bringt Dir doch sicher nichts ein oder? Bin gespannt auf Deine Antwort. P.s. Erspare mir dabei bitte Dein pseudo-intellektuelles Geschwafel! Merci!

Ich freue mich über Ihren Kommentar

Einfaches HTML ist erlaubt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Abonnieren Sie die Kommentar zu dieser Depesche per RSS

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.