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„Reineckerland ist ein anregender, detailreicher Essay über eine paradigmatische Figur des (bundes)deutschen 20. Jahrhunderts.“ Zu dieser Feststellung kommt Mathias Dell bei freitag.de in seiner Besprechung des Buches „Reineckerland. Der Schriftsteller Herbert Reinecker.“ von Rolf Aurich, Wolfgang Jacobsen und Niels Beckenbach. Über den umstrittenen Autor schreibt Dell: „Die Tragik von Reineckers Leben bestand weniger in der aufs Ästhetische verkürzten Wahrnehmung, als Dienstleister eines „Schmuddelmediums“ gegolten zu haben. Sie ist vielmehr in den politischen Anteilen seiner Biografie zu suchen: dem Aufstieg als Journalist und Dramatiker bis zum Waffen-SS-Mitglied unter den Nazis und der Unmöglichkeit, mit der daraus entstandenen Schuld anders als schweigend umzugehen.“

Herbert Reinecker hat übrigens 1995 den Ehrenglauser der Autorenvereinigung „Syndikat“ erhalten.

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