Info

»Die Dreyfus-Affäre ist eine Warnung. Da wurde Hysterie geschürt, die nationale Sicherheit beschworen, es war von einer Judenverschwörung die Rede. Bei harter Presseaufsicht wäre Dreyfus womöglich auf der Teufelsinsel gestorben, weil die Zeitungen zu eingeschüchtert gewesen wären. Die Presse in Frankreich war furchtbar zur damaligen Zeit, allein die antisemitischen Karikaturen. Aber Hässlichkeit gehört zur freien Presse, zur Meinungsfreiheit dazu. Freiheit ist Freiheit, nicht gutes Gewissen oder Kultur oder Gleichheit. Sondern eben Freiheit.«

Robert Harris

Die Dreyfus-Affäre: Sebastian Borger im Grspräch mit dem Thrillerautor Robert Harris über dessen neuen Roman Intrige (engl.: An Officer and a spy), über die Dreyfus-Affäre und Parallelen zur Gegenwart. Das Interview findet sich bei Der Standard.

Weitersagen
Email Facebook Twitter Plusone Tumblr Posterous Snailmail Pinterest

Kommentare & Reaktionen

Bislang keine Kommentare.

Ich freue mich über Ihren Kommentar

Einfaches HTML ist erlaubt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Abonnieren Sie die Kommentar zu dieser Depesche per RSS

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.