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New Yorker Crime Fiction Issue

Kriminalliterarische Diskussion in der interessanten Variante: Adam Gopniks Artikel »In the Back Cabana: The Rise and Rise of Florida Crime Fiction«, eine kurze Geschichte der Kriminalliteratur in Florida, ausgerichtet auf den Autor Carl Hiaasen, der im Juni im »New Yorker« erschienen ist (nur hinter der Bezahlwand zu lesen), reizt Kollegen zum Widerspruch.

Emily Greenhouse hat sich mit dem Beitrag von Gopnik auseinandergesetzt, Gopnik selbst hat mit Oline Cogdill im Radio darüber diskutiert und nun schrieb J. David Gonzalez eine ausführliche Kritik zur Geschichte für die Los Angeles Review of Books. So wird etwa die Nichtbeachtung von Charles Willeford in Gopniks Essay kritisiert.

Elegant formuliert, durchdacht, leicht im Ton, ernsthaft und fundiert im Thema, immer auch mit einem Augenzwinkern über die eigene Person – bei Gopnik ist es der gestrandete Reisende am Flughafen, bei Gonzales das Eingeständnis, Willeford-Fan zu sein – so geht spannende Auseinandersetzung über unser Lieblingsgenre.

Und bei uns? Wir haben Wörtche, Gohlis, Regionalkrimis und Nazi-Vergleiche.

Spannenden Mittwoch!

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Kommentare & Reaktionen

3 Kommentare

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  1. Juli 24, 2013

    RT @krimiblogger: In den USA haben sie Florida, Gopnik, Hiaasen, Willeford. Wir haben Wörtche, Gohlis, Regionalkrimis & Nazivergleiche. htt…

  2. Juli 24, 2013

    Wie sein Verleger sehr richtig sagte: „We can ill afford to lose Charles Willeford“

  3. krimiblogger #
    Juli 24, 2013

    Sehr wahr – und traurig.

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