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»Und heute, in einer Zeit, in der alles Spontane, Ungebärdige verdrängt und erstickt wird, in einer Zeit, in der alles korrekt und glattgebügelt sein muss, in der jeder halbwegs verhaltensauffällige Mensch nicht mehr als Persönlichkeit gesehen, sondern pathologisiert wird, hilft es dem gelangweilten Zuseher, sich mit jemandem identifizieren zu können, der das Dunkle in uns aushält, es erträgt, ohne darin unterzugehen und ohne von ihm ganz überwunden zu werden. Das ist es, was uns James Gandolfini gegeben hat. Es ist sehr viel.«

Thomas Glavinic

Der Schriftsteller Thomas Glavinic über den Schauspieler James Gandolfini (Die Sopranos), der in der vergangenen Woche an einem Herzinfarkt gestorben ist. Der Nachruf ist bei Spiegel Online erschienen.

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