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»Wir alle wissen nicht, wer in hundert Jahren die Literaturgeschichte Amerikas bestimmen wird. Zum Beispiel der Engländer Charles Dickens war zu Lebzeiten ein belächelter Unterhaltungsschriftsteller. Vielleicht bleibt Stephen King. Er verlockt Menschen zum Lesen, die es sonst nicht täten, weil es ihnen zu langweilig ist.«

Annemarie Stoltenberg

Regelmäßige Krimi-Depeschen-Leser werden diese Gedanken bekannt vorkommen: Schon am 5. Juni zog Hannes Stein in seinem Beitrag So schlau ist der neue Schund von Stephen King bei der Welt Parallelen zwischen Stephen King und Charles Dickens. Dort steht:

»Dass seine [Charles Dickens] von Sentimentalität triefenden Geschichten – voll von unwahrscheinlichen Plotwendungen und noch unglaubwürdigeren Figuren – den Tod ihres Autors überleben würden, hätte im 19. Jahrhundert kaum jemand für möglich gehalten. Und doch ist es just so gekommen. Wer sagt uns also, dass von den großen Amerikanern des 20. Jahrhunderts am Ende nicht ausgerechnet Stephen King übrigbleibt?«

Hannes Stein

Erfreuen wir uns daran, dass sich Kritikerinnen und Kritiker gegenseitig so inspirieren. Mehr von dieser befruchtenden „Zusammenarbeit“ gibt es in Frau Stoltenbergs „Rezension“ zu Stephen Kings neustem Roman Joyland, zu lesen beim Norddeutschen Rundfunk.

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