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Nach 55 Jahren hat Pete Dexter wieder eine Buchbesprechung verfasst. Schrieb er 1956 eine hochgelobte Kritik über die Bibel – übrigens ohne ein Wort daraus gelesen zu haben – beschäftigt er sich nun für nytimes.com mit dem neuen Kriminalroman „The Great Leader“ seines Kollegen Jim Harrison. Scheint ein großes Buch zu sein. Groß ist auf jeden Fall Dexters Kritiker-Kunst.
Probieren Sie es aus: Lesen Sie diese Kritik von Dexter und vergleichen sie mit einer beliebigen „Rezension“ etwa der „Locus“-Mordkommission oder beim samstäglichen „Schleim-Mag“. Sie werden begreifen, warum Deutschland in der Kriminalliteratur und in deren Kritik ein Entwicklungsland bleibt.

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