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Wenn das deutsche Feuilleton über „Kriminalliteratur“ schreibt und ein Artikel mit folgenden Worten anfängt: „Der bekannte Kriminalschriftsteller Friedrich Schiller („Der Verbrecher aus verlorener Ehre“, „Die Kraniche des Ibykus“) vertrat die Ansicht…“ dann, soviel ist sicher, kann man sich den Rest des Geschwafels schenken. Denn natürlich hat David Simons „telefonbuchdicker“ Bericht „Homicide“ nur am Rande wirklich etwas mit Schiller zu tun. Das merkt dann selbst ein überforderter Hannes Stein, der diesen Unsinn für welt.de verbrochen hat. Dies hält ihn aber nicht ab, dann noch folgenden Blödsinn zu schreiben: „Sollte es einen antiken Helden geben, dem die Polizisten im Morddezernat von Baltimore gleichen, so ist es nicht Herakles, der den nemeischen Löwen tötete und den Stall des Augias ausmistete, sondern Sisyphos. Geht sterben!

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