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  • Darkness, Darkness by John Harvey
  • Rose Gold by Walter Mosley
  • The Stone Wife by Peter Lovesey
  • Prison Noir edited by Joyce Carol Oates

Letting Go: Marilyn Stasio about new novels by John Harvey, Walter Mosley and Peter Lovesey and about the Akashic anthology Prison Noir edited by Joyce Carol Oates. Her reviews at The New York Times.

Brit Noir: Martin Compart zur Neuausgabe des Romans 'Laidlaw' von William McIlvanney
»Ob John Harvey oder Ian Rankin: Die besseren Autoren dieses Genres verdanken McIlvanney einiges, da er die Genregrenzen aufgebrochen und neu abgesteckt hat. Man könnte sich noir ärgern, dass der Mann so wenig schreibt! Aber das ist wohl der Preis für die hohe Qualität seiner außergewöhnlichen Bücher.«
— Martin Compart

Noir-Klassiker: Martin Compart beschäftigt sich in seinem Blog mit der Neuübersetzung und Neuausgabe des Noir-Klassikers Laidlaw von William McIlvanney.

Sylvia Staude über die Rückkehr verstorbener Krimi- und Thrillerhelden
»Nach James Bonds Wiederkehr in Romanform (William Boyd, Solo), nach Nikolai Hels (der Kampfkunst-Killer-Agent aus Trevanians Shibumi) Wiederauferstehung mit Hilfe von Don Winslow (Satori), hat sich nun die englische Autorin Sophie Hannah darangemacht, Hercule Poirot neues Papierleben einzuhauchen (Die Monogramm-Morde).«
— Sylvia Staude

Die Zombies kommen: Syliva Staude befürchtet angesichts der Rückkehr verstorbener Krimi- und Thrillerhelden Schlimmes. In ihre Glosse bei fr-online.de beschäftigt sie sich unter anderem mit dem Roman Die Monogramm-Morde von Sophie Hannah, in dem die Autorin Agatha Christies Hercule Poirot wiederauferstehen lässt.

Sylvia Staude über 'Die Verlobung' von Chloe Hooper
»Chloe Hooper, geboren 1973, hat mit Die Verlobung ihr erst drittes Buch vorgelegt (eins davon eine hochgelobte Reportage). Es bestechen hier die elegante, penible Rätselstruktur, die Freiheit von Sprachklischees, obwohl doch gängige Motive des Thrillergenres zum Einsatz kommen.«
— Sylvia Staude

Eleganter Psycho-Roman: Syliva Staude bespricht bei fr-online.de das Buch Die Verlobung der australischen Autorin Chloe Hooper.

Der Clown um Mitternacht - Erinnerungen an den amerikanischen Schriftsteller Robert Bloch. Ein Porträt von Thomas David
»Robert Bloch war mein legendärer Autor von Psycho: Er hatte als Siebzehnjähriger mit dem genialen Phantasten H. P. Lovecraft korrespondiert und sich dreißig Jahre später mit Hitchcock beim Mittagessen über Nekrophilie ausgetauscht. Er war der Freund von Buster Keaton, von Boris Karloff und von Fritz Lang; der Autor hunderter Horror-Kurzgeschichten, von vierundzwanzig Romanen: Für Stephen King war Robert Bloch «der Dealer mit dem besten Stoff».«
— Thomas David

Erinnerungen an den amerikanischen Schriftsteller Robert Bloch: In einem ausführlichen Porträt stellt Thomas David den Autor Robert Bloch vor, dessen Roman Psycho durch die Verfilmung von Alfred Hitchcock weltberühmt wurde. Der Clown um Mitternacht lautet der Titel des Porträts, das bei dradio.de als Podcast gehört werden kann. Dort findet sich auch das Manuskript der Sendung zum Nachlesen.

Franziska Wolffheim über den Roman 'Die bleichen Füchse' von Yannick Haenel
»In seinem neuen Buch springt er ins 21. Jahrhundert und beschreibt ein repressives Land am Rande der sozialen Katastrophe, das Züge eines Polizeistaats trägt. Die düstere Vision wird zwischendurch aufgebrochen, indem der Autor die Macht der Poesie beschwört und zum Teil sehr eindrucksvolle Bilder schafft.«
— Franziska Wolffheim

Flüchtlingsproblematik: Dieses brisantes Thema greift der Roman Die bleichen Füchse von Yannick Haenel auf. Eine Einschätzung dazu von Franziska Wolffheim in ihrer Kritik bei spiegel.de.

Krekeler killt: 'Schattenjunge' von Carl-Johan Vallgren
»Stieg Larsson hätte daraus einen Dreiteiler gemacht. Vallgren packt alles in ein Regal, was die hübschen, aber auch relativ dünnen Bretter zum Durchbiegen bringt. Unglaubliche Mengen Biografie werden eingeladen und verstreut. Die Dramaturgie hängt durch wie die Bretter.«
— Elmar Krekeler

Anleitung für einen Schwedenkrimi: Negativ fällt das Urteil von Elmar Krekeler zum Krimi-Debüt Schattenjunge des schwedischen Autors Carl-Johan Vallgren (u.a. Geschichte einer ungeheuerlichen Liebe) aus. Die Kritik gibt es in der Kolumne Krekeler killt bei welt.de.

Wiederentdeckung: Die Kayankaya-Krimis von Jakob Arjouni
»Nach vier Fällen ließ er seinen deutsch-türkischen Schnüffler elf Jahre pausieren. Als er 2012 mit Bruder Kemal zu Kayankaya zurückkehrte, sagte Arjouni, es sei für ihn «wie nach Hause kommen». «
— Barbara Mader

Sam Spade mit Migrationshin­ter­grund: Barbara Mader lädt zur Wiederentdeckung der Kayankaya-Krimis Happy birthday, Türke!, Mehr Bier, Ein Mann, ein Mord, Kismet und Bruder Kemal von Jakob Arjouni ein. Ihr Porträt bei kurier.at.

Sylvia Staude über 'Bleeding Edge' von Thomas Pynchon
»Jonathan Lethem, ein Schriftstellerkollege Pynchons, hat die vielleicht schönste Bleeding Edge-Kritik geschrieben, indem er zuletzt den Schwung und die Jugendhaftigkeit des Romans lobt und schreibt: «… der junge Pynchon ist ein grenzenlos vielversprechender Autor, sicher wird er uns eine lange Reihe hinreißender und charismatischer Romane schenken.» Und Dirk van Gunsteren wird hoffentlich bereit sein, sie zu übersetzen. «
— Sylvia Staude

Der Popkultur-Aufsauger: Ausführlich widmet sich Syliva Staude bei fr-online.de dem Roman Bleeding Edge von Thomas Pynchon.

P.S.: Und da Sylvia Staude in ihrem Text darauf hinweist, hier der Link zum PynchonWiki.